Riesenpandas sind seit jeher fester Bestandteil von Chinas Außenpolitik. Mit der sogenannten „Panda-Diplomatie“ pflegt Peking bereits seit Jahrzehnten seine Beziehungen zu befreundeten Staaten. Ein aktuelles Beispiel lieferte Präsident Xi Jinping am Donnerstag bei seinem Staatsbesuch in Washington: Dem Zoo im US-Bundesstaat Georgia sagte er die Übergabe zweier Riesenpandas zu. Auch an deutsche Zoos hat Peking bereits mehrere Pandas verliehen.
China betreibt seine „Panda-Diplomatie“ seit dem Ende des Kalten Krieges. Die Volksrepublik Land verschenkt oder verkauft die Tiere jedoch nicht, sondern gibt sie gegen eine Leihgebühr an andere Länder. Dabei müssen die Sprösslinge der Leih-Pandas in der Regel einige Jahre nach ihrer Geburt an China übergeben werden.
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Auch der Tierpark Hellabrunn in München soll zwei Pandas aus China bekommen, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu Jahresbeginn angekündigt hatte. Das Paar soll für zunächst zehn Jahre in München bleiben. Im Berliner Zoo leben derzeit vier Pandas, die ebenfalls China gehören.
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In freier Wildnis in den Bambuswäldern im Südwesten Chinas leben Schätzungen zufolge nur noch etwa 1860 Große Pandas. Rund 600 weitere Exemplare leben in Gefangenschaft in Aufzuchtzentren, Zoos und Wildparks in aller Welt.
pau/afp




