Trotz des mutmaßlich von Russland ausgehenden Anschlagsversuchs am Flughafen Leipzig/Halle hält US-Präsident Donald Trump an seiner Einschätzung fest: Eine russische Attacke auf die Nato sieht er nicht kommen. Gefragt, ob die entdeckte Sprengstoffdrohne bereits als ein solcher Angriff zu werten sei, antwortete er: „Wir sprechen miteinander, ich kenne ihn sehr gut. Putin plant keinen Angriff auf das Nato-Gebiet.“ Details nannte Trump nicht.

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Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt

Ähnlich hatte sich Trump bereits Ende August geäußert, nachdem CIA-Chef John Ratcliffe überraschend zu Besuch in Moskau war. Das „Wall Street Journal“ und das Magazin „Politico“ berichteten zuvor, Ratcliffe habe den Kreml vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bundesregierung Russland allerdings noch nicht offiziell für den Anschlagsversuch verantwortlich gemacht.

Die mit Sprengstoff und einem Zündmechanismus präparierte Drohne war Anfang August im Sicherheitsbereich des Flughafens Leipzig/Halle zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden.

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Sprengstoff-Drohne in Leipzig: Das spricht für russische Täter
Im Krisenmodus
 

Trump schickt Gesandte nach Moskau und Kiew

Zugleich kündigte Trump einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff seien mit einem Vorschlag „zur Beendigung des Kriegs“ auf dem Weg nach Moskau und Kiew. „Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können“, sagte Trump. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür.

pau/dpa/afp