Rund sechs Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lässt die AfD die regierende CDU in den Umfragen regelrecht hinter sich. Laut einer neuen Insa-Erhebung für das Magazin „Focus“ kommt die AfD, die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, auf 41 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze liegt mit nur noch 24 Prozent auf dem zweiten Platz.

Damit liegen die beiden Parteien etwa im Bereich früherer Umfragen. Auch bei den anderen Parteien hat sich nur wenig verändert. Die Linke kommt in der aktuellen Insa-Erhebung auf 14 Prozent. Die SPD steht bei genau fünf Prozent mit dem Rücken zur Wand und müsste damit um den Wiedereinzug ins Parlament bangen.

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Sachsen-Anhalt: Grüne, FDP und BSW drohen den Einzug zu verpassen

Unter der Fünf-Prozent-Hürde liegen derzeit Grüne, FDP und BSW, die in der Umfrage jeweils auf vier Prozent kommen. Sie würden damit den Wiedereinzug verpassen.

Der Landtag in Magdeburg wird am 6. September neu gewählt. Die AfD strebt eine Alleinregierung an und will erstmals in Deutschland mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund einen Ministerpräsidenten stellen. 

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Die CDU schließt Koalitionen sowohl mit der AfD als auch mit der Linken aus. Sollte die AfD die parlamentarische Mehrheit verfehlen, wäre lediglich eine von den Christdemokraten geführte Minderheitsregierung denkbar, die dann auf eine Zusammenarbeit unter anderem mit der Linkspartei angewiesen wäre. Befragt wurden vom 14. Juli bis 21. Juli tausend Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt.

pau/afp