Wann erhebt das gute Amerika endlich seine Stimme? Das fragen sich viele Menschen schon lange angesichts der vielen Drohungen, Lügen und Erpressungsversuche von Donald Trump. Seit der Vereidigung des 47. amerikanischen Präsidenten liegt – mit wenigen Ausnahmen – ein dröhnendes Schweigen über dem Land. Die Angst vor dem langen Arm Trumps ist überall zu fühlen.
Mit Barack Obama hat sich jetzt ein ehemaliger US-Präsident aus der Deckung gewagt. Obama ist als erster schwarzer Präsident besonders berufen, die Bürgerrechte zu verteidigen. Auf seine Stimme warteten nicht nur Millionen Amerikaner.
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Manchem ist der Appell, den Obama mit seiner Ehefrau Michelle schriftlich veröffentlichte, noch nicht scharf genug. Dabei ist er in Wahrheit bemerkenswert. Der erste Amtsvorgänger von Donald Trump wendet sich öffentlich gegen seinen Nachfolger und sieht fundamentale Werte der Nation „zunehmend unter Angriff“.
Donald Trump: Dieser Widerstand kann für ihn zu einem ernsten Problem werden
Die Obamas rufen unmissverständlich zu landesweiten friedlichen Protesten gegen Donald Trumps Politik auf und werden dabei von einem weiteren Ex-Präsidenten unterstützt. Bill Clinton appelliert an die Amerikaner, „aufzustehen“ und die „Stimme zu erheben“.

Die Erklärungen der ehemaligen Präsidenten kommen zwar spät, sind aber durchaus mutig. Sollten sie sich an die Spitze der Bewegung setzen, könnte in Trumps neuer Welt etwas ins Rutschen kommen. Der US-Präsident überzieht nicht nur im Umgang mit engen Verbündeten, sondern auch im Umgang mit seinem eigenen Volk.
Kommt massiver Widerstand von außen und innen, kann das selbst für einen Donald Trump zum ernsten Problem werden.




