„Ich darf nicht darüber sprechen“, sagt US-Präsident – und tut es am Ende doch: In einem Interview mit der „New York Post“ hat Donald Trump über eine „Super-Waffe“ der USA geplaudert. Demnach soll der „Discombobulator“ beim Angriff in Venezuela zum Einsatz gekommen sein, als Spezialkräfte binnen Stunden Diktator Nicolás Maduro außer Landes brachten.

Bislang war der Waffentyp der Öffentlichkeit nicht bekannt. Und auch der US-Präsident nennt keine Details. Nur so viel: Der „Discombobulator“ habe „die Ausrüstung des Feindes außer Gefecht gesetzt.“ Demnach habe die venezolanische Luftverteidigung nicht funktioniert, als US-amerikanische Hubschrauber in ihr Hoheitsgebiet eindrangen: „Sie hatten russische und chinesische Raketen, und keine einzige konnte abgefeuert werden“, so Trump zur „New York Post.“ „Wir kamen an, sie drückten Knöpfe, aber nichts funktionierte. Sie waren bereit für uns.“

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Unabhängig bestätigen lassen sich die Angaben über den „Discombobulator“, der ganze Militärsysteme außer Gefecht gesetzt haben soll, nicht. Bereits vor wenigen Tagen hatte Trump allerdings auf die Frage einer „Newsnation“-Journalistin nach Schallwaffen geantwortet, dass die USA Systeme besäßen, die „niemand sonst hat.“

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Spekulationen über einen solchen Waffentyp nahmen an Fahrt auf, als die Sprecherin des Weißen Hauses auf einen Post bei X geantwortet hatte: „Unterbrechen Sie, was Sie gerade tun, und lesen Sie dies…“, schrieb sie über einen Beitrag, in dem ein gewisser Mike Netter ein Interview mit einem venezolanischen Wachmann gepostet hatte. Demnach sollen bei dem Angriff urplötzlich Radarsysteme ausgefallen sein. „Plötzlich hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde von innen explodieren. Wir alle fingen an, aus der Nase zu bluten“, so der vermeintliche Wachmann, dessen Existenz genauso wenig bestätigt ist wie die Echtheit seiner Angaben.

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Bemerkenswert ist nur, dass die Sprecherin des Weißen Hauses darauf reagierte. Unklar ist, ob sie damit die Existenz von bislang unbekannten Waffensystemen bestätigen – oder sich aber mit dem Ablauf der Militäroperation rühmen wollte. Anfragen von US-Medien blieben unkommentiert.