Es ist Weihnachten – und viele Menschen blicken in den Stunden, die die schönsten des Jahres sein sollten, sorgenvoll in die Zukunft. Sie dürfen aber zuversichtlich sein. Denn es gibt gute Gründe dafür.
Erstens: Trotz des Kriegs in der Ukraine dürfen wir uns sicher fühlen. Das ist nicht naiv, sondern in der objektiven Stärke begründet, über die das westliche Verteidigungsbündnis verfügt. Schon heute ist die NATO an Soldaten und Waffensystemen jedem Aggressor haushoch überlegen. Moskau wollte die Ukraine in einem Blitzkrieg besetzen und ist im Stellungskrieg hängen geblieben. Eine Auseinandersetzung mit der NATO wäre das Ende der russischen Armee. Das weiß niemand besser als Wladimir Putin.
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Zweitens: Deutschland bleibt ein zutiefst soziales Land, selbst wenn Reformen beschlossen werden müssen. Staat, Länder und Kommunen sorgen für eines der besten Sozialsysteme der Welt. Wo es versagt, steht in Kirchen und Vereinen ein Heer an Helfern bereit, das sich um die Schwächeren kümmert.
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Drittens: Auch wenn alles noch besser sein könnten – wir sind und bleiben wirtschaftlich ein Riese. Mit Ideenreichtum, mit Fleiß, und mit bewährten Sozialpartnerschaften in Konzernen und Familienbetrieben, die niemand in der Politik durch leichtsinniges Klassenkampf-Gequatsche beschädigen sollte.

Deutschland ist – wie es schon in der DDR-Hymne hieß – aus Ruinen auferstanden. Es hat in Frieden seine Einheit wiederhergestellt, alle Krisen überstanden und wird auch die Herausforderungen der Gegenwart bestehen. Dieses Vertrauen in die eigene Stärke sollten wir alle selbstbewusst mit in die Weihnachtsfeiertage nehmen und die ruhigen Stunden genießen. Wir haben sie uns wirklich verdient.





