Für die AfD sind die Regierung von US-Präsident Donald Trump und die Hinwendung einflussreicher Tech-Giganten zum Rechtspopulismus ein Glücksfall. Die Partei erhofft sich nicht nur politischen Rückenwind und eine Aufwertung durch Trump und seine Mannschaft, sondern setzt auch auf propagandistische Unterstützung zum Beispiel in den sozialen Medien, wie auf der Plattform „X“ von EU-Verächter Elon Musk.

Zwar stehen Teile der AfD den USA traditionell kritisch gegenüber und pflegten bisher eher antiamerikanisches und russlandfreundliches Gedankengut. Doch im Denken der neuen Populisten ist es kein Widerspruch mehr, sich sowohl an Trump als auch an Putin zu orientieren.

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#29 Norbert Lammert über die AfD, Julia Klöckner und Herbert Grönemeyer
Meine schwerste Entscheidung
 

Ganz nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund – alles andere ist egal. Wer sich gegen ein offenes und demokratisches Europa wendet, ist der AfD als Partner willkommen.

Die entscheidenden Parteistrategen haben schon des Längeren erkannt, wie wertvoll die Verbindungen zu Trump, seinem Umfeld und den Organisationen der MAGA-Bewegung für die AfD sein können. Die AfD arbeitet daher gezielt daran, ihre Kontakte in das Lager des US-Präsidenten auszubauen.

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Jan Dörner ist Chefreporter Politik in der FUNKE Zentralredaktion.© Reto Klar | Reto Klar

Nationale Sicherheitsstrategie: Trump will Gleichgesinnte in Europa unterstützen

Die neue nationale Sicherheitsstrategie der Regierung in Washington bestärkt die AfD darin. In dem Dokument kündigt die Trump-Regierung schließlich an, gleichgesinnte Bewegungen in Europa zu unterstützen.

Diese rechtspopulistischen Allianzen sind nicht überraschend, das macht sie jedoch nicht weniger gefährlich. Für das demokratische Europa ist das Zeitalter der Resilienz angebrochen. Um zu überleben, müssen unsere Gesellschaften in jeder Hinsicht widerstandsfähiger werden gegen ihre Gegner im Innern und im Äußeren.