Immer mehr Menschen sind unzufrieden mit der Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Im aktuellen Trendbarometer von RTL und n-tv hat er nur noch einen Zustimmungswert von 25 Prozent. Dies ist noch schlechter als Anfang Oktober und die niedrigste Zustimmungsrate seit seinem Amtsantritt. 72 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit Merz‘ Arbeit. Lediglich die Anhänger der Union äußerten sich mit ebenfalls 72 Prozent überwiegend zufrieden mit Merz.
Friedrich Merz: Geteilte Ansichten über „Stadtbild“-Äußerung
Geteilt sind die Ansichten über Merz umstrittene „Stadtbild“-Äußerungen, mit denen der Kanzler einen angeblichen Zusammenhang zwischen Migration und Gefahren für die öffentliche Sicherheit hergestellt hatte. 46 Prozent der Befragten gaben an, dass Merz damit ein wichtiges Problem angesprochen. Für 50 Prozent gibt es allerdings wichtigere Probleme, um die sich der Kanzler kümmern sollte.
Die Zustimmung zu Merz‘ Aussagen war bei Frauen mit 44 Prozent etwas niedriger als bei Männern mit 47 Prozent. Unter den Parteianhängern erhielt der Kanzler Zustimmung vor allem aus den Reihen der AfD mit 78 Prozent, bei der Union aber lediglich von 61 Prozent und aus der SPD von 35 Prozent der Befragten. Klare Ablehnung kam von Grünen und Linkspartei.

Sonntagsfrage: AfD in Umfragen weiter stärkste Kraft
Ebenfalls im Trendbarometer wurden die aktuellen Wahlpräferenzen für die Sonntagsfrage abgefragt. Hier verbesserten sich CDU und CSU um einen Punkt auf 25 Prozent. Allerdings landet sie damit nur auf den zweiten Platz hinter der AfD, die unverändert auf 26 Prozent kommt.
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Die drittplatzierte SPD verschlechtert sich um einen Punkt auf 13 Prozent. Es folgen die Grünen mit unverändert 12 Prozent und die Linkspartei die einen Punkt auf ebenfalls 12 Prozent zulegen kann. Alle weiteren Parteien bleiben weiterhin unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde, darunter FDP und BSW mit jeweils 3 Prozent.
Für die Wahlumfrage befragte Forsa vom 21. bis 27. Oktober 2502 Menschen. Für die Frage nach der „Stadtbild“-Debatte vom 23. bis 27. Oktober 1008 Menschen. Die Fehlertoleranz wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkte, beim „Stadtbild“ drei Prozentpunkten angegeben.
jst/AFP



