In einem kurzen Video auf Instagram zeigt sich Joe Biden locker und gelöst. Der ehemalige US-Präsident herzt eine Frau, während ein Leibwächter die Tür zu seiner Limousine aufhält. Biden, ein gläubiger Katholik, hatte im Küstenort Rehoboth im US-Bundesstaat Delaware den Gottesdienst besucht. Beim genaueren Hinsehen ist auf seiner Stirn eine recht große Narbe zu erkennen. Sie stammt von einer Hautkrebs-Operation, der sich Biden kürzlich unterziehen musste.
Seine Sprecherin Kelly Scully bestätigte, dass bei Beiden vor wenigen Tagen Hautkrebs auf der Stirn entfernt worden sei. Bei einer sogenannten Mohs-Operation sei der Tumor schichtweise abgetragen worden. Ziel des Verfahrens ist es, den gesamten Krebs zu entfernen und möglichst viel gesundes Gewebe zu erhalten. Dabei sollen nur minimale Narben zurückbleiben.
Joe Biden auch an Prostatakrebs erkrankt
Es ist nicht das erste Mal, dass bei Biden Hautkrebs entfernt werden musste, Vor zwei Jahren war es eine Läsion auf der Brust, wegen der der nunmehr 82-Jährige operiert wurde. Im Mai dieses Jahres war bekanntgeworden, dass Biden an einer aggressiven Form von Prostatakrebs leidet, der bereits in die Knochen gestreut hat.
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„Krebs betrifft uns alle“, schrieb Biden damals in den sozialen Medien. „Wie so viele von euch haben Jill und ich gelernt, dass wir an den zerbrochenen Stellen am stärksten sind.“
Bidens Nachfolger Donald Trump geht weit weniger offen mit seinen gesundheitlichen Problemen um. Zuletzt hatten mysteriöse Schwellungen und Flecken auf einer Hand für Schlagzeilen gesorgt.
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