Die Zahl der Autismus-Diagnosen in den USA ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Nun hat Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. angekündigt, im September konkrete Umweltfaktoren zu benennen, die seiner Ansicht nach „fast sicher“ Autismus verursachen.
Während einer Kabinettssitzung mit Präsident Donald Trump erklärte Kennedy am Dienstag, das Ministerium für Gesundheit und Soziales (HHS) werde im Herbst Maßnahmen und Ursachen vorstellen. Trump fragte nach dem Stand der Untersuchungen und sprach von einem „Horrorszenario“ für das Land. Kennedy antwortete, man sei auf einem guten Weg und werde im September Ergebnisse präsentieren, wie die US-Zeitschrift „The Hill“ berichtet.
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Kennedy vertritt seit Langem die Ansicht, dass Umweltfaktoren und möglicherweise auch Impfstoffe eine Rolle beim Anstieg der Diagnosen spielen. Er wirft Bundesbehörden vor, entsprechende Forschung unterdrückt zu haben. Die Behauptung, Impfungen verursachten Autismus, gilt jedoch wissenschaftlich als widerlegt.
Autismus in den USA: betrifft etwa jedes 31. Kind
Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC betrifft Autismus derzeit etwa jedes 31. Kind und jeden 45. Erwachsenen in den Vereinigten Staaten.
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Kennedy hatte bereits im April angekündigt, die Ursachen der steigenden Diagnosen finden zu wollen. Damals sprach er von einer „Epidemie“, die „die COVID-Epidemie bei Weitem übertreffe“, und beschrieb Menschen mit Autismus als schwere Belastung für Familien und die Gesellschaft, so „The Hill“.







