Sie wirken auf den ersten Blick unscheinbar, können bei Menschen aber starke Schmerzen und Kreislaufprobleme verursachen: An der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs sind erneut Portugiesische Galeeren angespült worden. Die Quallen mit ihren fast unsichtbaren, meterlangen Tentakeln sind giftig. Vorsorglich sind deshalb nun bereits Strände gesperrt worden.

Wie französische Medien berichten, tauchten die Quallen zuletzt in großer Zahl an den Urlaubsstränden der Atlantikküste in der Bretagne und im Baskenland auf. Der Strand in Mimizan, an einem Küstenort in der Region Nouvelle-Aquitaine, wurde deshalb am Mittwoch gesperrt. Auch nahe des beliebten Urlaubsorts Biarritz, am Strand von Ilbarritz, sind die Quallen bereits gesichtet worden.

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Die Meerestiere, die zur Gattung der Staatsquallen zählen, treiben mit ihrem transparenten Blasenkörper auf der Wasseroberfläche und wirken erst einmal harmlos. Doch es wird dringend abgeraten, die Tentakeln des Tieres zu berühren, denn das abgesonderte Gift ist extrem schmerzhaft und greift Muskeln und Nerven an. Es kann auch zu einem allergischen Schock kommen. Besonders tückisch: Aufgrund der teils bis zu 15 Meter langen Tentakel kommt es oft zu Berührungen, obwohl das Tier scheinbar weit wegschwimmt.

Auch Tiere, die am Urlaubsstrand stranden, sind noch gefährlich, da auch abgerissene Tentakel über Tage hinweg giftig bleiben können. Kommt es zum Kontakt, empfiehlt die französische Gesundheitsbehörde umgehend, das Wasser zu verlassen und die betroffene Stelle mit warmem Wasser und Essig abzuspülen. Trockener Sand kann den Schmerz ebenfalls lindern.

rk