Prinzessin Kate hat sich einer der bekanntesten Ausdauerprüfungen Großbritanniens gestellt: Innerhalb von 24 Stunden bestieg sie die höchsten Berge von Schottland, England und Wales. Die Aktion hatte nach Angaben der 44-Jährigen einen ernsten Hintergrund: Kate wollte auf die Bedeutung einer Krebsbehandlung aufmerksam machen, die neben der medizinischen Therapie auch die körperlichen, seelischen und sozialen Folgen der Erkrankung berücksichtigt.

Die Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz William war vor gut zwei Jahren selbst an Krebs erkrankt. Am Sonntag erklärte sie auf Instagram, sie habe die „National Three Peaks Challenge“ zugunsten der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatientinnen und Krebspatienten am Royal Marsden Hospital, wo auch Kate behandelt wurde.

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Prinzessin Kate bezwingt nach Krebserkrankung drei Berge

Bei der „National Three Peaks Challenge“ werden innerhalb eines Tages der Ben Nevis in Schottland, der Scafell Pike in England und der Snowdon in Wales bestiegen. Für Kate war die Tour nach eigener Darstellung mehr als ein sportlicher Kraftakt. Auf Instagram schrieb sie am Sonntag, sie habe „das Leben jenseits der Diagnose“ erkunden und zugleich etwas zurückgeben wollen. Laut „Guardian“ entstand die Aufnahme auf dem Gipfel des Ben Nevis, der mit 1345 Metern der höchste Berg Großbritanniens ist.

Neben dem Ben Nevis bestieg Kate auch den Scafell Pike in England und den Snowdon in Wales. Insgesamt legte sie nach Angaben des Palastes rund 37 Kilometer zu Fuß zurück und überwand mehr als 3000 Höhenmeter. Zwischen den einzelnen Bergen lagen zudem etwa 740 Kilometer Autofahrt.

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Krebsbehandlung nach Diagnose: Kate wirbt für ganzheitliche Hilfe

Ihre Aktion verband die Prinzessin mit einem Plädoyer für eine Krebsversorgung, die nicht bei Operationen, Medikamenten oder Kontrollterminen endet. Sie hoffe, schrieb Kate auf Instagram, dass ihre Bergtour dazu beitrage, den Zugang zu ganzheitlicher Unterstützung und das Verständnis dafür im Vereinigten Königreich zu verändern.

„Krebs betrifft nicht nur den Körper. Er verändert, wie man denkt und fühlt, und beeinflusst jeden Aspekt des Lebens“, schrieb Kate. Die Krankheit greife in Familien ein, in Freundschaften, in die Arbeit und in jene stillen Momente, in denen Menschen allein mit ihren Gedanken seien. Sie wisse das aus eigener Erfahrung, schrieb die Prinzessin weiter. Der Weg durch die Behandlung und die Zeit danach verlange mehr als Medikamente.

Der Kensington-Palast betonte in einer begleitenden Erklärung ebenfalls die Bedeutung dieses Ansatzes. Ein Mensch solle „in seiner Gesamtheit“ unterstützt werden, hieß es dort. Dazu gehörten neben der medizinischen Behandlung auch körperliches, emotionales, spirituelles und soziales Wohlbefinden.

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Kate hatte im März 2024 öffentlich gemacht, dass bei ihr Krebs diagnostiziert worden war. Welche Krebsart sie hatte, teilte sie nicht mit. Im Januar 2025 erklärte sie, sie sei vorerst krebsfrei. Seitdem kehrt sie schrittweise in die Öffentlichkeit zurück und übernimmt wieder mehr Termine.