Für die einen eine Randnotiz, für andere ein jährliches Schmunzel-Highlight: Das Jugendwort des Jahres ist nicht erst seit Susanne Daubners kultiger Präsentation in der ARD-Tagesschau bekannt. Doch jetzt bekommt es Konkurrenz. Influencer Levi Penell dreht den Spieß um und erklärt bei Instagram: „Anstatt die Boomer uns erklären, was Jugendsprache ist, erklären wir nämlich den Boomern was Boomersprache ist.“ Die Vorschläge mit den meisten Likes gehen ins Rennen um den Titel „Boomerwort des Jahres 2026“.
Mehr als 15.000 Kommentare hat Penells Beitrag bereits gesammelt und ist damit zu einem sprachlichen Sammelbecken mutiert, in dem sich Boomer – also alle, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden – wohlfühlen dürften. Die Liste der kleinen sprachlichen Schmankerl ist lang und reicht von „dufte“ und „pfiffig“ bis hin zu „geschwind“. Auch Begriffe wie „Schmackofatz“ und „Schabernack“ als Bezeichnung für einen harmlosen Streich finden sich ebenso wie „Firlefanz“ in der Kommentarspalte.
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Boomerwort des Jahres 2026: Von „Schabernack“ bis „Firlefanz“
Einige Nutzer beschränken sich nicht auf ein Wort, sondern liefern gleich ganze, gern von Boomern verwendete Wortgruppen. „Das wird mir jetzt zu bunt“, schlägt ein Nutzer vor, ein anderer erhebt den rhetorischen Zeigefinger und schreibt „Früher haben wir das nicht so gemacht“ – dicht gefolgt von der „Früher war alles besser“-Standardfloskel der Boomergeneration. Auch „Du olle Flitzpiepe“ und „Kollege Schnürschuh“ gehen als klassische Boomer-Ausdrücke ins Rennen um den Titel.
Es ist nicht das erste Mal, dass Penell das „Boomerwort des Jahres“ sucht. Im vergangenen Jahr setzte sich „Baujahr“, gern von der älteren Generation verwendet, um das Geburtsjahr auszudrücken, durch. Man darf gespannt sein, welches Boomerwort sich in diesem Jahr durchsetzt.
rk



