Popstar Kylie Minogue hat erstmals öffentlich über ihre zweite Krebsdiagnose gesprochen. In einer neuen Netflix-Dokumentation „Kylie“ berichtet die 57-Jährige erstmals, dass bei ihr bereits 2021 zum zweiten Mal Brustkrebs festgestellt wurde – diesmal jedoch fernab der Öffentlichkeit.
Die Sängerin erklärt in der Dokumentation, dass sie die zweite Erkrankung bewusst privat gehalten habe. Anders als 2005: Ihre Diagnose machte weltweit Schlagzeilen, weil sie ihre damalige „Showgirl“-Tour abbrechen musste. „Ich sackte einfach auf einem Stuhl zusammen. Nichts fühlte sich echt an. Dabei hätte es nicht echter sein können.“ Diesmal habe sie keinen öffentlichen Umgang damit gewollt. „Ich konnte es einfach nicht“, sagt Minogue laut der Dokumentation. „Ich war nur noch eine Hülle meiner selbst.“
Wie die Sängerin schildert, wurde der Krebs im Rahmen einer Routine-Nachsorge entdeckt. Gerade deshalb nutzt sie ihre Geschichte nun, um auf die Bedeutung regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam zu machen. „Zum Glück habe ich es wieder überstanden und alles ist gut“, erklärt Minogue. Besonders wichtig seien Nachsorgetermine nach einer überstandenen Erkrankung. Viele Betroffene wollten die Krankheit hinter sich lassen, doch genau diese Kontrollen könnten entscheidend sein. „Bitte um Hilfe, wenn du sie brauchst – du bist nicht allein“, appelliert sie.
Mit „Story“ verarbeitet Minogue ihre zweite Erkrankung: „Ich brauchte etwas, das diese Zeit kennzeichnet“
Musikalisch habe sie die zweite Erkrankung 2023 mit dem Song „Story“ verarbeitet, berichtet Minogue. Darin habe sie ihre Erfahrungen indirekt aufgegriffen. Über das Lied sagt sie unter Tränen in der Netflix-Dokumentation: „Ich brauchte etwas, das diese Zeit kennzeichnet.“
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Bereits ihre erste Brustkrebserkrankung hatte weitreichende Folgen über ihre eigene Geschichte hinaus. Nach der öffentlichen Diagnose im Jahr 2005 stieg insbesondere in Australien die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen deutlich an – ein Phänomen, das später als „Kylie-Effekt“ bekannt wurde.





