Es ist der Albtraum für alle Menschen mit Flugangst sowie Autofahrer, die täglich in der Nähe von Flughäfen unterwegs sind: Eine Boeing 767 von United Airlines hat am Sonntag beim Landeanflug auf den Flughafen in Newark (New Jersey) einen Lastwagen gestreift und eine Straßenlaterne umgerissen. Mehrere US-Medien berichteten über den Unfall. Nun gibt es Videoaufnahmen, die zeigen: Der verletzte Lkw‑Fahrer ist wohl nur knapp einer Katastrophe entkommen.
Seine Dashcam zeichnete den Unfall auf. Auf dem Video ist zu sehen, wie neben dem Fahrerhaus des Lkw das Rad der riesigen Passagiermaschine aufblitzt. Dann folgt ein lauter Knall, tausende Glasscherben fliegen umher, pures Chaos. Der Lkw-Fahrer konnte anschließend im Schockzustand noch seinen Lastwagen zum Stehen bringen und wurde mit Schnittwunden ins Krankenhaus gebracht.
Boeing 767 von United Airlines kracht beim Landeanflug über die Autobahn in einen Lkw
Die Passagiermaschine mit mehr als 200 Menschen an Bord kam aus Venedig und überquerte, wie viele andere Flugzeuge täglich auch, dabei im Landeanflug die stark befahrene New Jersey Turnpike. Die Autobahn liegt gerade mal rund 100 Meter von der Landebahn am Newark Liberty International Airport entfernt. Als der Jet den Lastwagen streifte, soll die Maschine mit rund 260 km/h unterwegs gewesen sein, berichtet „CBS News“.
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Demnach sollen ein Reifen des Fahrwerks sowie die Unterseite der Boeing 767 mit dem Lkw kollidiert sein. Auch eine Straßenlaterne wurde weggeschleudert und traf ein weiteres Auto. Wäre die United-Airlines-Passagiermaschine nur ein paar Zentimeter tiefer geflogen, wäre es womöglich zur Katastrophe gekommen. „Für mich ist es ein Wunder, dass er überlebt hat“, sagte der Vater des Lastwagenfahrers gegenüber „CBS News“.
Sowohl die Passagiere in der Maschine als auch die Crew sollen erst einmal gar nichts von dem Unfall mitbekommen haben. Der Pilot landete die Maschine und parkte am vorgesehenen Gate. Veröffentlichte Bilder von „CBS News“ zeigen jedoch ein Loch in der Boeing 767 sowie ein beschädigtes Fahrwerk. United Airlines hat die Crew inzwischen erst einmal beurlaubt, die US-Flugaufsichtsbehörde FAA ermittelt.



