Der tödliche Unfall auf dem New Yorker Flughafen LaGuardia soll durch Kommunikationsprobleme verursacht worden sein. Zu diesem Schluss kommt ein vorläufiger Untersuchungsbericht über das Unglück am 22. März, bei dem ein Flugzeug mit einem Feuerwehrwagen auf der Landebahn zusammenstieß. Dabei kamen die zwei Piloten der Air-Canada-Maschine ums Leben, 40 Personen, darunter auch die zwei Feuerwehrleute im Fahrzeug, mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der am Donnerstag veröffentlichte Bericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB macht neben den Kommunikationsfehlern auch das Fehlen geeigneter Ausrüstung für den tödlichen Ausgang verantwortlich. Einer der gravierendsten Fehler habe demnach darin bestanden, dass die Fluglotsen der Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs die Freigabe erteilten, die Startbahn zu kreuzen, während ein Flugzeug im Anflug war.
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Fluglotse versuchte noch Feuerwehr zu warnen
Ein Fluglotse hatte dem Protokoll des Towers zufolge den Fehler wenige Sekunden später bemerkt und die Besatzung des Feuerwehrfahrzeugs angewiesen: „Stop, stop, stop.“ Der NTSB-Untersuchungsbericht stellte jedoch fest, dass einer der beiden Insassen des Fahrzeugs „nicht wusste, an wen diese Anweisung gerichtet war“.
Anschließend habe er gehört: „Truck eins, stop, stop, stop“, und erkannt, dass die Aufforderung ihnen galt. Zu diesem Zeitpunkt sei das Fahrzeug jedoch bereits auf die Startbahn gefahren.
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Flugzeugunglück: Bessere Technik hätte Zusammenstoß vielleicht verhindert
Ein weiterer Faktor bei dem Unfall sei das Fehlen eines Transponders in dem Feuerwehrfahrzeug gewesen. Ein an Bord befindlicher Transponder hätte die Fluglotsen automatisch darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Flugzeug und das Fahrzeug möglicherweise auf Kollisionskurs befanden, hieß es in dem Untersuchungsbericht. Da es kein solches Gerät gab, „war das System nicht in der Lage, die Flugspur des Flugzeugs mit der Spur von Truck eins zu korrelieren und sagte keinen möglichen Konflikt mit dem landenden Flugzeug voraus“, hieß es weiter.
Die vollständige Untersuchung der NTSB läuft noch, ein abschließender Bericht steht noch aus. Die Untersuchung kann bis zu ein Jahr dauern.
afp/os




