Bei einem schweren Busunglück auf der Kanareninsel La Gomera ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das Fahrzeug sei eine Böschung hinuntergestürzt, teilte der Notdienst der zu Spanien gehörenden und bei Touristen beliebten Atlantik-Insel mit. Zur Anzahl der Verletzten gab es am Freitagabend zunächst unterschiedliche Berichte. Die Regionalzeitung „Canarias7“ sprach von 26 Personen, die stationär behandelt werden mussten. Auch der britische „The Telegraph“ berichtete von über 20 Verletzten. Es handle sich bei den Passagieren um britische Touristen – 24 Erwachsene und drei Kinder.
Der Unfall ereignete sich den amtlichen Angaben zufolge am frühen Nachmittag unweit der Inselhauptstadt San Sebastián de La Gomera. Das Fahrzeug des Unternehmens „Gomera Tours“ sei auf der Landstraße GM-2 in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen, einen Abhang hinuntergestürzt und dort zum Erliegen gekommen. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.
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Unfall auf Kanaren: Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Unfallort waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, darunter Sanitäter, Feuerwehr und die Polizeieinheit Guardia Civil, wie „Canarias7“ weiter berichtete. Ein Rettungshubschrauber unterstützt demnach die Bergung und den Abtransport der Verletzten. Der Unglücksbus sei auf dem Weg zum Hafen von San Sebastián de La Gomera gewesen, um dort eine Fähre nach Teneriffa zu erreichen. Ein Team der Verkehrspolizei sei von Teneriffa unterwegs, um den tragischen Vorfall zu untersuchen und das Fahrzeug zu bergen.
Der Busunfall erinnere an eine ähnliche Tragödie im Mai vergangenen Jahres auf demselben Abschnitt der Landstraße, so „Canarias7“. Bei diesem Vorfall kam eine 73-jährige Katalanin ums Leben, zehn weitere Personen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Die Straße verbindet die Hauptstadt San Sebastián de La Gomera mit dem Garajonay-Nationalpark. Die Insel La Gomera ist für ihre Naturschutzparks bekannt. Der Nationalpark Garajonay gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Insel ist etwa 38 Kilometer von Teneriffa entfernt.
mit dpa



