Bei einem Frontalzusammenstoß in Portugal ist eine vierköpfige deutsche Familie einem örtlichen Medienbericht zufolge ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich den amtlichen Angaben zufolge am Freitag kurz nach 15.00 Uhr auf der Landstraße IC1 auf Höhe der Gemeinde Santiago do Cacém rund 130 Kilometer südöstlich von Lissabon.
Tödlicher Unfall in Portugal: Wohl drei Autos beteiligt
Die Todesopfer seien ein Elternpaar und ihre beiden Kinder, die im gleichen Auto gewesen seien, berichtete RTP weiter unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Die Polizei sprach bei dem Unfall von drei beteiligten Autos und einem Frontalzusammenstoß. Laut dem Sender ereignete sich der Unfall nicht im Zusammenhang mit einem Überholmanöver.
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Ein 68-jähriger Portugiese wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Beteiligte erlitten leichte Verletzungen und wurden noch am Unfallort medizinisch versorgt. Fotos und Videoaufnahmen portugiesischer Medien zeigen, dass die beiden am stärksten in den Unfall verwickelten Fahrzeuge völlig zerstört wurden. Insgesamt waren rund 44 Einsatzkräfte mit zahlreichen Fahrzeugen sowie ein Hubschrauber im Einsatz.
„Echte Todesstraße“: Straße nach Unfall mehrere Stunden gesperrt
Wie die Zeitung «Correio da Manhã» und andere Medien unter Berufung auf Behördensprecher berichteten, war die Familie zuvor aus Deutschland kommend auf dem Flughafen Portela der portugiesischen Hauptstadt gelandet. Dort sei sie in einen Mietwagen gestiegen und Richtung Algarve losgefahren, hieß es.
Die verschiedenen Behörden – Zivilschutz, Polizei und Feuerwehr – machten unterschiedliche Angaben zum Alter der deutschen Opfer. Die Eltern sollen zwischen 43 und 50 Jahre alt gewesen sein. Bei den Kindern handelt es sich laut diesen Informationen um einen zwölfjährigen Jungen und eine Jugendliche im Alter von 14 oder 15 Jahren. Weitere Details zu ihrer Herkunft in Deutschland wurden bislang nicht bekannt.
Die IC1 gilt unter Einheimischen als besonders unfallträchtig. In sozialen Netzwerken bezeichneten Nutzer die Strecke nach dem Unglück als „echte Todesstraße“. Die Straße blieb nach dem Unfall mehrere Stunden gesperrt und wurde erst am Abend wieder freigegeben.
FMG/dpa





