Zwischen Schlagersänger Heino und seinem einzigen Sohn Uwe ist es offenbar zu einem endgültigen Zerwürfnis gekommen. Der 87-Jährige fand nun ungewöhnlich deutliche Worte – und machte zugleich klar, dass er keinen Weg zurück sieht.

Schon bei der Premiere seiner TV-Dokumentation Mitte März fiel auf, dass Uwe Kramm nicht unter den Gästen war. Nun bestätigt der Sänger: Eine Einladung habe es bewusst nicht gegeben. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung bezeichnete er seinen Sohn als „größte Enttäuschung“ seines Lebens und erklärte, den Kontakt endgültig abgebrochen zu haben.

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Heino über eigenen Sohn: „Die größte Enttäuschung meines Lebens“

Besonders schwer wiegt für den Musiker nach eigenen Angaben, dass sich sein Sohn seit der Beerdigung seiner Ehefrau Hannelore im Jahr 2023 nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Weder zu Feiertagen noch an Geburtstagen habe er etwas von ihm gehört. Für Heino ist das ein Zeichen dafür, dass das Interesse auf der anderen Seite erloschen sei.

Gleichzeitig zieht der Sänger klare Konsequenzen: Sein Vermögen will er nicht an seinen Sohn weitergeben. Stattdessen sieht er in seinem langjährigen Manager und dessen Familie eine neue, engere Bezugsperson. Diese hätten ihn in den vergangenen Jahren intensiv begleitet und unterstützt.

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Nach Jahren der Entfremdung

Doch die Darstellung bleibt nicht unwidersprochen. Uwes Ehefrau Vera Kramm zeichnet ein völlig anderes Bild der familiären Situation. Sie spricht von jahrelanger Ausgrenzung und weist den Vorwurf zurück, ihr Mann habe den Kontakt abgebrochen. Immer wieder sei die Familie nicht eingeladen worden, etwa zu runden Geburtstagen. „Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sein eigenes Kind öffentlich so demütigen kann“, so Kramm laut „Bild“.

Zugleich kritisiert sie die öffentliche Härte, mit der Heino über seinen Sohn spricht. Es gehe ihrem Mann nicht um finanzielle Fragen, sondern um Anerkennung durch den Vater – etwas, das er nie wirklich erfahren habe. Trotz allem sei die Tür für eine Annäherung aus ihrer Sicht nicht vollständig geschlossen.

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Auch die Rolle des Managements sorgt für Spannungen. Während Vera Kramm vermutet, dass äußere Einflüsse den Konflikt verschärft haben könnten, weist Heinos Manager laut „Bild“ jede Verantwortung zurück. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn sei schon lange zuvor belastet gewesen.