Das Winterwetter hatte Deutschland am Dienstag erneut im Griff: Es kam zu Staus und Einschränkungen im Flugverkehr – insbesondere in Hessen. Am Frankfurter Flughafen ist der Flugverkehr wegen des starken Schneefalls vorübergehend eingestellt worden. Das teilte die Fraport AG als Betreiber von Deutschlands größtem Flughafen mit.

Ab etwa 15 Uhr seien keine Starts und Landungen mehr möglich gewesen, sagte ein Sprecher. Grund sei die Schneedecke auf den Start- und Landebahnen. Inzwischen ist der Flugverkehr wieder aufgenommen worden. Bis zum Abend wurden laut dem Flughafenbetreiber rund 100 von 922 Flügen annulliert.

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Der Deutsche Wetterdienst hatte in Hessen vor starkem Schneefall gewarnt. In einer amtlichen Unwetterwarnung hieß es, es bestehe Gefahr für Leib und Leben durch eine geschlossene Schneedecke, eingeschränkte Mobilität, blockierte Verkehrswege und Glatteis. In der Folge kam es auch zu langen Staus, insbesondere in Hessen. „Auf unseren Autobahnen geht gerade fast nichts mehr“, sagte ein Sprecher der Polizeiautobahnstation Wiesbaden. Betroffen sei unter anderem die A3. Dort staue sich der Verkehr zwischen Raunheim und Idstein auf knapp 30 Kilometern Länge. 

Wann sich die Situation auf der A3 entspannt, ist noch völlig unklar. Derzeit hoffe die Polizei, dass der Stau am Abend zumindest ein wenig aufgelöst werden könne, sagte ein Sprecher der Polizeiautobahnstation Wiesbaden. „Wir wissen allerdings nicht, inwiefern die Streudienste durchkommen, da alle Fahrbahnspuren blockiert sind.“

Mehrere Unfälle in Frankfurt – wegen Schnee und Glätte

Für den Fall, dass sich der Stau nicht auflösen lasse, würden Vorbereitungen getroffen. „Wir haben einen Verbindungsmann vom Rettungsdienst schon mit auf der Dienststelle“, erläuterte der Sprecher. Sollte es notwendig werden, würden entsprechende Maßnahmen schnell eingeleitet.

Im Frankfurter Stadtgebiet wurden nach Angaben der Polizei binnen drei Stunden rund 50 Unfälle gemeldet. Dabei habe es sich größtenteils um Blechschäden gehandelt, hieß es. Laut der Autobahnpolizei Frankfurt gab es auf der A 661 und auf der A 66 einzelne Unfälle.

Zweigeteiltes Wetter in Deutschland: minus 7 bis plus 11 Grad am Dienstag

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    Unwetterwarnungen vor Glatteis galten für große Teile Niedersachsens – bis voraussichtlich Mittwochmorgen. „Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz“, heißt es in der Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Deswegen soll am Mittwoch in mehreren Landkreisen der Präsenzunterricht an Schulen ausfallen.

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    Aussichten auf milderes Wetter im Nordosten gibt es ab Freitag. Dann wird Hoch „Daniel“ nach Osten abgedrängt und es kommt etwas mildere Luft an – der Dauerfrost verabschiedet sich größtenteils.

    daw, dpa