Raucher in der südchinesischen Stadt Shenzhen sollten zweimal überlegen, bevor sie zur Zigarette greifen – besonders auf öffentlichen Toiletten. Zwei Einkaufszentren stoßen mit einer radikalen Maßnahme auf weltweites Interesse: Türen werden beim Erkennen von Rauch durchsichtig und entlarven den heimlichen Glimmstängel-Genuss.

Die Technologie basiert auf sogenanntem elektrochromem Glas. Solange Strom fließt, bleibt das Glas undurchsichtig. Wird die Stromzufuhr durch einen eingebauten Sensor unterbrochen, sobald dieser Qualm registriert, wird das Innere der Kabine innerhalb weniger Sekunden sichtbar. Warnschilder an den Toiletten weisen Nutzer darauf hin, dass hier die Privatsphäre an das Rauchverbot gekoppelt ist.

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Rauchen in China: Von Peinlichkeiten bis Datenschutzbedenken

Die Maßnahme wurde als Reaktion auf anhaltende Verstöße gegen geltende Rauchverbote eingesetzt, wie chinesische Medien berichten. Seit Jahren sind geschlossene öffentliche Räume in Shenzhen, wie Bars, Restaurants und Einkaufszentren, rauchfreie Zonen. Strafen – zwischen sechs und 61 Euro – wirkten laut den Betreibern nur begrenzt. Zahlreiche Beschwerden von Kunden über Rauch in den Toiletten führten zur Installation der neuen Technologie. wurde als Reaktion auf anhaltende Verstöße gegen geltende Rauchverbote eingesetzt, wie chinesische Medien . Seit Jahren sind geschlossene öffentliche Räume in Shenzhen, wie Bars, Restaurants und Einkaufszentren, rauchfreie Zonen. Strafen – zwischen sechs und 61 Euro – wirkten laut den Betreibern nur begrenzt. Zahlreiche Beschwerden von Kunden über Rauch in den Toiletten führten zur Installation der neuen Technologie.

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Während viele Ladenbesitzer und Besucher die Maßnahme begrüßen, stößt sie in sozialen Medien auch auf Kritik. Einige sehen darin eine Verletzung der Privatsphäre. Ein chinesischer Anwalt erklärte gegenüber der „South China Morning Post“ (SCMP), dass die transparenten Türen rechtlich zulässig seien, jedoch im Graubereich agieren.

Besonders, wenn der Sensor versehentlich auslöst und unbeteiligte Personen bloßstellt, könnten rechtliche Folgen auf die Inhaber zukommen.

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Positive Resonanz und Hoffnung auf Vorbildfunktion

Die Betreiber der Einkaufszentren zeigen sich dennoch optimistisch und berichten laut „SCMP“ von ersten positiven Reaktionen während der Testphase. Sie hoffen, dass sich das kontrovers diskutierte Konzept bewährt und zum Vorbild für ähnliche Einrichtungen im ganzen Land wird.

ra