- Andrea Plewig ist nach einem Böller-Unfall auf dem linken Auge blind
- In einem Video fordert Plewig nun ein Verbot von privatem Feuerwerk
- Beste Freundin und TV-Moderatorin, Vera Int-Veen, begleitet sie in dieser schwierigen Zeit.
Bei einem Böller-Unfall an Silvester hat TV-Moderatorin Andrea Plewig ihr linkes Auge verloren. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Plewig, die jahrelang durch die Astro-TV-Sendung „Leichter leben“ führte, wurde zweimal operiert – doch ihr Augenlicht konnte nicht gerettet werden. Es ist ein weiterer Schicksalsschlag für die beste Freundin von Vera Int-Veen.
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Andrea Plewig wollte nur „ein paar Raketen und Batterien zünden“ – dann kommt es zur Explosion
Wie Plewig schildert auf Instagram, hätte sie kurz nach Mitternacht nur ein paar Raketen und Batterien im eigenen Garten in Potsdam zünden wollen. Sie beteuerte, alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben, doch dann der Schock: Die angezündete Batterie „ging sofort los, ich stand noch da. Die Druckluft vor der Explosion hat mich im Auge getroffen. Plötzlich lag ich am Boden.“
Ärzte versuchten anschließend, das Augenlicht der 55-Jährigen zu retten. Doch trotz zweier Operationen konnte die Sehkraft der Moderatorin nicht wiederhergestellt werden. Kurz zuvor hatte sie erst ihre letzte Chemotherapie erhalten. Wenige Stunden nach ihrem Post am bedankte sich Plewig für die Anteilnahme und erklärte zudem, dass sie noch nicht antworten könne, weil sie merke „das strengt unglaublich an“. Sie führte aus: „Mein Kopf und mein Auge müssen sich jetzt erst einmal an die Zusammenarbeit gewöhnen. Und ich merke abends: So um acht liege ich im Bett.“
Seit Sommer 2024 kämpft die Moderatorin, die die Sendung „Leichter leben“ bis zu ihrer Einstellung Ende 2024 moderierte, gegen Brustkrebs. Gegenüber „Bild“ verkündete sie, „endlich krebsfrei“ zu sein. „Und ich lasse mich auch jetzt nicht herunterziehen.“
Nach Silvester-Unfall: Plewig fordert Böller-Verbot
Plewig nutzte den Vorfall, um ein Böller-Verbot zu fordern. In einem Video bei Instagram schilderte sie zunächst ihren Unfall und wie es dazu kam. „Man denkt nicht im Ansatz daran, dass es einen selber treffen kann“, sagt sie und wünscht sich, dass die Diskussion über ein solches Verbot weitergeführt wird. Außerdem weist sie auf eine Petition hin, in der bereits mehrere Millionen Menschen ein Verbot fordern.

In den Kommentaren warfen einige Menschen ihr Doppelmoral vor und selbst schuld daran zu sein. So schrieb ein User auf Instagram unter ihrem Video von Sonntag: „Ich bin gegen ein Böllerverbot. Leute, die damit nicht umgehen können, sollten es sein lassen und für Unfälle nicht andere Verantwortliche machen um dann plötzlich für ein Böllerverbot zu sein.“ Ein anderer kommentierte: „Aber bevor es Sie persönlich getroffen hat, waren Tiere und Natur völlig egal, die paar Raketen und Batterien....“
Dagegen wehrte sich die Plewig am Sonntagmorgen in einem weiteren Video. In der Aufnahme verhüllte sie ihr beschädigte Auge mit einer Augenklappe und kritisierte die vorschnellen Schuldzuweisungen: „Es war ein Unfall. Ein blöder Unfall. Und dieser Unfall macht mich weder dumm noch verantwortungslos.“ Neben der Kritik erhielt die TV-Moderatorin jedoch auch viele Genesungswünsche.
„Zutiefst schockiert“: Vera Int-Veen steht guter Freundin bei
Vera Int-Veen zeigte sich im Gespräch mit dem Sender „RTL“ tief erschüttert über das Unglück, das ihrer besten Freundin Andrea Plewig an Silvester widerfahren ist. „Als ich von Andreas schlimmem Unfall gehört habe, war ich zutiefst schockiert und habe einfach nur noch funktioniert“, erklärte Int-Veen gegenüber RTL.
Int-Veen unterstütze ihre Freundin auch in dieser Situation: „Nicht nur meine Frau und ich, sondern unser gesamter Freundeskreis sind für Andrea da“, betonte die 58-Jährige gegenüber dem Sender. Auch während Andreas Brustkrebserkrankung habe sie Plewig in den vergangenen anderthalb Jahren eng begleitet. Wichtig sei es, in so einer Situation „einfach zu machen, da zu sein und viel gute Energie zu vermitteln”.
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Darüberhinaus nutzt Vera Int-Veen den Vorfall, um auf die Gefahren von Feuerwerk hinzuweisen. „Feuerwerk und Böller sind gefährlich, es gibt immer ein Risiko und die Folgen sind einfach immens“, appelliert sie in dem Bericht des Senders. Sie selbst verzichte seit über 20 Jahren auf Raketen und Böller an Silvester und fordert, dass sich der Umgang mit privatem Feuerwerk grundsätzlich ändern müsse.
rk/lth








