Ein Tag am Strand könnte auf Mallorca künftig spürbar teurer werden. Die Stadt Palma hat eine neue Gebührenliste für 2026 vorgelegt. Mehrere Medien, darunter das „Mallorca Magazin“, berichten übereinstimmend über die geplanten Anpassungen.
Demnach soll bereits ein einfacher Liegestuhl am Strand im kommenden Jahr rund zehn Euro kosten. Zum Vergleich: 2019 seien es noch sechs Euro gewesen, schreibt das „Mallorca Magazin“. Auch bei anderen Angeboten steigen die Preise deutlich: Für sogenannte Premiumliegen sollen Urlauber künftig 45 Euro bezahlen, statt wie bisher 30. Besonders kräftig fällt der Anstieg bei den beliebten balinesischen Betten aus – überdachten Doppelliegen, die vor allem bei Paaren beliebt sind. Laut dem Bericht sollen sie statt 45 Euro künftig 70 Euro kosten.
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Wassersport und Extras ebenfalls deutlich teurer
Die Preiswelle macht auch vor Strandsafes und Wassersportangeboten nicht Halt. Laut Medienberichten sollen Strandsafes 2026 fünf Euro kosten. Tretboote steigen von bisher sieben auf 15 Euro, große Modelle sogar auf 25 Euro. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei Jetskis: Sie sollen künftig 55 Euro kosten – fast doppelt so viel wie bisher.
Die Stadt Palma verweist zur Begründung auf gestiegene Betriebskosten. Die neuen Tarife würden lediglich die aktuelle wirtschaftliche Lage widerspiegeln. Zudem spiele der Wettbewerb mit anderen Baleareninseln eine Rolle. Wie das „Mallorca Magazin“ berichtet, spricht die Stadt in diesem Zusammenhang ausdrücklich von „Wettbewerbsfähigkeit“.
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Um mit Zielen wie Ibiza oder Menorca mithalten zu können, seien die Preisanpassungen notwendig. Höhere Einnahmen sollen laut der Stadtverwaltung auch dazu beitragen, Qualität und finanzielle Stabilität der Strandangebote zu sichern.




