Der Liedermacher Konstantin Wecker hat eingeräumt, vor rund 15 Jahren eine Beziehung zu einer damals 15 Jahre alten Schülerin gehabt zu haben. Über seinen Anwalt teilte der heute 78-Jährige mit, es habe sich „um eine einvernehmliche Beziehung zu der jungen Frau“ gehandelt. Diese Beziehung stelle „allerdings unter moralischen Maßstäben ein gänzlich unangemessenes Verhalten“ dar, hieß es weiter. Wecker habe damals „sehr viel und über längere Phasen Alkohol konsumiert“, sei nicht „Herr seiner Sinne gewesen.“ Wecker drückte sein „tiefstes Bedauern“ aus.
„Ich möchte die betroffene Frau um Entschuldigung bitten“, teilte der Liedermacher über seinen Anwalt weiter mit. Der „Süddeutschen Zeitung“ hatte die Betroffene erklärt, sie habe den Musiker 2011 als 15-Jährige nach einem seiner Konzerte kennengelernt. Damals war Wecker 63 Jahre alt
Konstantin Wecker räumt Beziehung zu Schülerin ein – „häufig nicht zurechnungsfähig“
Weckers Anwalt schrieb: „Ergänzend möchte ich für Herrn Wecker mitteilen, dass er davon ausgeht, damals keinerlei strafbare Handlungen im Umgang mit der betroffenen Frau begangen zu haben.“
In dem Anwaltschreiben heißt es weiter, Wecker sei damals häufig nicht zurechnungsfähig gewesen. Er schäme sich heute für diese Zeit und sei sehr froh, dass er nun seit fast vier Jahren, auch dank einer Selbsthilfegruppe, keinen Alkohol mehr trinkt. Er nehme auch sonst keine Drogen zu sich.
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Dem Anwalt zufolge waren Wecker und seine Frau damals getrennt. „Es war eine herausfordernde Zeit, in der er sich, aus seiner Sicht, eindeutig nicht bewährt habe. Er kann sich daher – so leid ihm das tut – an die damalige Zeit kaum erinnern“, heißt es.
Das Paar, das zwei mittlerweile erwachsene Söhne hat, hatte eine Trennung 2013 bestätigt. Gründe nannten die beiden damals nicht. Ein paar Jahre später war dann wieder von Versöhnung die Rede.
bee/dpa





