Zwei Deutsche sind bei einem Schusswaffenvorfall in den USA ums Leben gekommen: US-Medien berichten, dass am Montagmorgen (Ortszeit) ein 38-jähriger Mann in Tennessee in einem Werk einer Tochterfirma des niedersächsischen Unternehmens Barnstorfer Kunststofftechnik (Barku) um sich geschossen hat. Dies passierte in der Stadt Cleveland.
Das Unternehmen hat den Vorfall auf seiner Website bestätigte. Die beiden Opfer waren Mitarbeiter der Firma. „Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer informieren wir heute über den gewaltsamen Tod unserer beiden Kollegen“, schreibt das Unternehmen in einer Stellungnahme. „Wir alle stehen unter dem Eindruck der sinnlosen Tat.“ Beide Mitarbeiter stammten aus Deutschland und arbeiteten am Standort in Cleveland.
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Deutsche Botschaft reagiert zunächst nicht
NBC News meldete, dass der mutmaßliche Schütze kurz vor der Tat von seinem Arbeitsplatz entlassen worden war. Nach dem Angriff flüchtete der Täter und verschanzte sich in einem Haus in einem benachbarten Ort. Ein Spezialeinsatzkommando umstellte das Gebäude über mehrere Stunden und fand ihn schließlich tot vor – vermutlich durch Suizid.
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Die zuständige Polizeibehörde bestätigte gegenüber US-Medien, dass es sich bei den beiden Opfern um deutsche Staatsbürger handelte. Auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur dpa reagierte die deutsche Botschaft in Washington bisher.
Anmerkung der Redaktion
Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über (mögliche) Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen.
Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.
dpa/sh




