Wegen eines auffälligen Passagiers musste eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Chicago nach Frankfurt außerplanmäßig in Boston zwischenlanden. Wie die Fluggesellschaft bestätigte, war ein renitenter Passagier der Grund für den abgebrochenen Flug. Das berichtete zuvor auch RTL.

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Passagier randaliert: Lufthansa-Flieger aus Chicago muss in Boston landen

Was genau im Flugzeug geschah, teilte die Lufthansa nicht mit. Laut RTL sagte ein Sprecher: „Der Fluggast checkte regulär ein und zeigte beim Boarden keine Auffälligkeiten.” Das Portal berichtete, sei der Flieger mit einer halben Stunde Verspätung gestartet. Nur kurze Zeit nach dem Start habe dann ein Passagier im Flugzeug randaliert und sei auf mehrere Menschen losgegangen. Eine Person wurde demnach leicht verletzt. Dem Flugpersonal sei es dann zusammen mit anderen Fluggästen gelungen, den Mann unter Kontrolle zu bringen. Ob ein sogenannter Sky Marshall (Bewaffneter Polizeibeamter auf Linienflügen) eingreifen musste, ist nicht bekannt.

Der Vorfall habe sich bereits am Samstag ereignet, teilte die Lufthansa-Sprecherin mit. Nach der Landung in Boston sei der Passagier den US-Behörden übergeben worden. Für die weiteren 362 Passagiere ging es nicht weiter: Laut Lufthansa wurden für sie Hotelübernachtungen organisiert – sie werden auf andere Flüge umgebucht.

dpa/jcst