Der Sänger Till Lindemann hat eine für Montag geplante Signierstunde in Berlin kurzfristig verlegt. Als Grund dafür nennt er in einem Instagram-Post Sicherheitsbedenken und spricht von „Anfeindungen, Einschüchterungsversuchen, Drohungen und Boykottaufrufen“. Dadurch, so der Rammstein-Sänger weiter, sei ein Klima geschaffen worden, dass eine sichere Durchführung der Veranstaltung am eigentlich geplanten Ort nicht mögliche mache.

Statt auf dem Berliner RAW-Gelände soll die Autogrammstunde nun „in unmittelbarer Nähe des RammsteinStores“ in der Berliner Hertzstraße stattfinden. Diese Entscheidung habe man „zum Schutz der Fans, des Teams und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ getroffen.

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Rammstein-Sänger Lindemann und Joey Kelly signieren gemeinsames Buch

Die Signierstunde ist Teil einer Promo-Aktion, bei der Lindemann und Joey Kelly gemeinsam auftreten und ihr Buch „Der Rhein“ vorstellen. Selfies mit den Autoren sind dabei ausdrücklich verboten. Was genau im Vorfeld der Veranstaltung vorgefallen ist, bleibt derweil unklar.

Hintergrund dürften jedoch verschiedene Vorwürfe gegen Lindemann sein, er habe sich bei Konzerten und Partys übergriffig gegenüber Frauen verhalten. Der Sänger selbst hat die Anschuldigungen immer bestritten, auch juristisch konnte ihm nichts nachgewiesen werden.

nfz