Auf der indonesischen Insel Flores ist der Vulkan Lewotobi Laki-Laki zweimal ausgebrochen. Nach einem Ausbruch am späten Dienstagabend brach er am frühen Mittwochmorgen erneut aus und schleuderte Vulkangestein zehn Kilometer in die Höhe, wie die Vulkanologiebehörde des südostasiatischen Landes mitteilte. Die Behörden riefen die höchste Warnstufe aus.
Berichte über Verletzte oder Sachschäden gab es zunächst keine. Die Behörden mahnten Anwohner und Touristen auf der ostindonesischen Insel jedoch, den Vulkan zu meiden und sich auf mögliche Evakuierungen vorzubereiten.
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Flüge nach Bali mussten nach früherem Ausbruch storniert werden
Der Leiter der Geologiebehörde, Muhammed Wafid, warnte vor Folgen für den Flugbetrieb: Vulkanasche aus dem Lewotobi Laki-Laki „könnte den Flughafenbetrieb und Flugrouten beeinträchtigen, wenn sie sich weiter ausbreitet“. Der regionale Flughafen der Stadt Maumere auf Flores stellte seinen Betrieb bereits ein.
Der Lewotobi Laki-Laki war in den vergangenen Monaten bereits mehrere Male ausgebrochen, zuletzt im September. Im Juli spuckte er eine 18 Kilometer hohe Aschewolke aus, woraufhin 24 Flüge am internationalen Flughafen der Ferieninsel Bali gestrichen wurden.
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Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.
AFP/fmg



