Eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass weltweit immer weniger Menschen rauchen. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Tabakkonsumenten von rund 1,4 Milliarden auf etwa 1,2 Milliarden gesunken. Dennoch sei jeder fünfte Erwachsene tabakabhängig, was jährlich zu Millionen vermeidbarer Todesfälle führe.
WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus lobte die bisher erzielten Fortschritte. Strengere Gesetze zum Tabakkonsum hätten dazu beigetragen, dass viele Menschen mit dem Rauchen aufgehört oder gar nicht erst angefangen hätten.
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Gleichzeitig warnt die WHO vor neuen Gefahren: Die Tabakindustrie setze zunehmend auf alternative Nikotinprodukte wie E-Zigaretten, die besonders junge Menschen ansprechen würden. Weltweit nutzen laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation bereits über 100 Millionen Menschen E-Zigaretten. Mindestens 15 Millionen Betroffene seien im Alter von 13 bis 15 Jahren.
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„Eine neue Welle der Nikotinsucht“ könne sich anbahnen, warnen Experten der Organisation. WHO-Chef Tedros fordert die Regierungen weltweit dazu auf, entschlossen gegen die Sucht vorzugehen – etwa durch höhere Tabaksteuern und striktere Werbeverbote. Auch der Präventionsexperte der WHO, Jeremy Fahr, mahnte: „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen.“
lis/kna/dpa





