In der Nekropole von Saqqara wurde eine Grabstatue eines alten Ägypters entdeckt, dessen Name möglicherweise Messi lautet. Aufgrund seiner besonderen Gestaltung ist die Statue im Bereich der ägyptischen Kunst bislang einzigartig und erweist sich als Meisterwerk der Innovation.

Archäologen überrascht vom Fund in der Nekropole von Saqqara

In der Nekropole von Saqqara wurde eine außergewöhnliche Grabstatue eines altägyptischen Würdenträgers entdeckt, dessen Name möglicherweise als Messi zu sein scheint. Das Werk zeigt den Verstorbenen in Begleitung seiner Ehefrau sowie seiner Tochter, die eine Gans im Arm trägt.

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Die aus Kalkstein gefertigte Statue misst etwas mehr als 103 Zentimeter in der Höhe und besticht durch ihre sorgfältige handwerkliche Ausführung. Im Zentrum der Darstellung steht der hochgewachsene Adlige selbst, dessen nach vorne gesetzter linker Fuß in der altägyptischen Bildsprache traditionell für Jugend, Vitalität und körperliche Kraft steht.

Neben ihm ist eine weibliche Figur in kleinerem Maßstab dargestellt, vermutlich seine Ehefrau, die kniend an seinem rechten Bein Halt sucht. Hinter dem linken Bein des Mannes befindet sich zudem die Darstellung eines Mädchens, das wahrscheinlich als seine Tochter zu deuten ist. In ihrer linken Hand hält sie eine Gans, deren geöffnetem Schnabel offenbar das Schnattern des Tieres nachempfinden soll.

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Außergewöhnliches Artefakt begeistert die Archäologen

Im Jahr 2021 entdeckten Archäologen in der Nekropole von Saqqara eine bemerkenswerte Kalksteinfigur. Obwohl die Statue keine Inschriften trägt, lässt ihre stilistische Gestaltung auf eine Datierung in die Fünfte Dynastie (ca. 2465–2323 v. Chr.) schließen, eine Epoche, die durch monumentale Pyramidenbauten geprägt war.

Zahi Hawass, ehemaliger Minister für Altertümer und leitender Autor der Studie, berichtet, er habe die Statue im Sand verborgen aufgefunden. In unmittelbarer Nähe befand sich eine sogenannte „falsche Tür“, die den Namen Messi trägt. Solche Türen waren fester Bestandteil altägyptischer Grabarchitektur und galten als symbolische Durchgänge, durch die der Geist des Verstorbenen das Grab betreten und verlassen konnte. Der Name verweist vermutlich auf den dargestellten Adligen.

Die Statue zeigt den hochgewachsenen Mann in zentraler Position, flankiert von einer deutlich kleineren weiblichen Figur, die als Ehefrau zu deuten ist, sowie von einem Mädchen, wohl der Tochter, die eine Gans im Arm trägt. Dieses Motiv verweist sowohl auf häusliche Szenen des Alltags als auch auf die Vorstellung einer familiären Wiedervereinigung im Jenseits.

Die unterschiedliche Größe der Figuren folgt einem gängigen Darstellungsprinzip der altägyptischen Kunst. Die Hierarchie der Personen wird durch ihre Proportionen verdeutlicht, wobei die Hauptfigur stets überragt.

Einzigartiges Werk der altägyptischen Kunst

Die im Jahr 2021 entdeckte Statue wird von Zahi Hawass und Sarah Abdoh als ein beispielloses Werk der altägyptischen Kunst beschrieben. Im Gegensatz zu bekannten Familienstatuen des Alten Reiches sind die Hauptfiguren vollständig plastisch ausgearbeitet, während die Tochter in Hochrelief erscheint. Diese ungewöhnliche Kombination zweier skulpturaler Traditionen macht das Objekt zu einem bislang einzigartigen Beispiel seiner Epoche.

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Nach Einschätzung der Forscher demonstriert der unbekannte Künstler damit einen bemerkenswerten Innovationsgeist, der die Grenzen konventioneller Darstellungsformen überschritt. Die Statue eröffnet neue Perspektiven für das Verständnis der Bildsprache des Alten Reiches und unterstreicht die Vielfalt künstlerischer Experimente in einer Zeit, die gemeinhin mit stilistischer Strenge und festen ikonographischen Konventionen verbunden wird.