Nach fünf Niederlagen zum Saisonauftakt hat der Wuppertaler SV die Reißleine gezogen. Wie der Verein auf seiner Homepage mitteilt, habe man sich im gegenseitigen Einvernehmen von Trainer Tim Schneider getrennt.

In der vergangenen Saison hatte Schneider den VfB Hilden in die Regionalliga West geführt. Die Liga, aus der der WSV zeitgleich abgestiegen war. Trotzdem konnten die Löwen Schneider für die Aufgabe in der Oberliga Niederrhein gewinnen. Entsprechend zuversichtlich waren die Verantwortlichen.

Wuppertaler SV drohen neun Punkte Abzug

Nach mehreren Testspiel-Niederlagen und weiteren fünf Niederlagen zum Saisonstart scheint die Aufbruchstimmung jedoch wieder verflogen. Der WSV steht mit null Punkten und 2:9 Toren am Tabellenende der Oberliga. Dazu droht weiterhin ein Abzug von bis zu neun Punkten als Ergebnis der „Restrukturierung in Eigenregie“.

Schneiders Nachfolger wird der bisherige U19-Trainer Ismail Jaroui. Jaroui hatte die SSVg Velbert im Sommer 2024 übernommen und auf Anhieb in die Regionalliga West geführt. Nun steht er vor der großen Aufgabe, mit einem sehr jungen Kader die Klasse zu halten.

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Nächstes Pflichtspiel für den WSV bereits am Dienstagabend

„Ismail kennt unseren Verein, unsere Nachwuchsarbeit und viele unserer jungen Spieler sehr genau. Gleichzeitig hat er bereits bewiesen, dass er auch im Seniorenfußball erfolgreich arbeiten und Mannschaften entwickeln kann. Wir trauen ihm zu, der Mannschaft neue Impulse zu geben“, lässt sich Sport-Vorstand Lennart Strufe auf der Vereinsseite zitieren.

Das nächste Pflichtspiel steht für den WSV bereits am Dienstagabend (22.09.) um 19:30 Uhr bei der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf an. Im Laufe der Woche wird außerdem auch ein Urteil rund um den möglichen Punktabzug erwartet.