Bahn-Sanierung in Wuppertal: Zusammenfassung

  • Seit dem 6. Februar 2026 wird die Bahnstrecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen wegen einer umfangreichen Sanierung für fünf Monate gesperrt.
  • In drei besonders betroffenen Phasen gibt es in Wuppertal acht Wochen lang überhaupt keinen Zugverkehr, genutzt werden müssen stattdessen Ersatzbusse im Schienenersatzverkehr.
  • Die Deutsche Bahn erneuert in dieser Zeit Gleise und Bahnhöfe und sorgt mit neuen Aufzügen, höheren Bahnsteigen und moderner Ausstattung für mehr Barrierefreiheit und Orientierung.

In Nordrhein-Westfalen steht seit dem 6. Februar 2026 die erste Generalsanierung einer Bahnstrecke an. Die Sanierung wird zum Stresstest für Pendler und Reisende zwischen Köln, Wuppertal und Hagen. Fünf Monate lang werden die Züge zwischen Köln, Wuppertal und Hagen nicht fahren. Acht Wochen fallen alle Verbindungen während der Bahn-Sperrung in Wuppertal sogar komplett aus.

Mehr zur Bahn-Sanierung in Wuppertal

Bahn-Sperrung in Wuppertal: Acht Wochen ohne Züge - DAS musst du wissen

  1. Vom 06. Februar bis zum 10. Juli 2026 sind die Fernverkehrsgleise zwischen Köln und Hagen gesperrt.
    Im kompletten Zeitraum fallen die Linien RE7, RB48, RE49 und S7 komplett aus. RE4 und RE13 fahren zwar weiterhin, allerdings über die S-Bahngleise und mit einigen Haltausfällen.
    Das heißt, in dieser Zeit wird kein Zug zwischen Wuppertal und Köln fahren. Demensprechend wird es auch keine Zugverbindung nach Solingen oder Leverkusen geben.
  2. Besonders hart wird es für Wuppertal aber in diesen drei Phasen: 06. bis 20. Februar, 20. März bis 3. April und 15. Mai bis 12. Juni.
    In den insgesamt acht Wochen fahren weder Regional- noch S-Bahnen. In dieser Zeit findet also KEIN Zugverkehr in Wuppertal statt.
  3. Außerhalb dieser acht Wochen verkehren weiterhin die S-Bahnen - wenn auch in unregelmäßigeren Abständen. Mit der S8 kommt man (außerhalb der acht Wochen) also weiterhin nach Hagen oder Düsseldorf und mit der S9 kommt man weiterhin nach Essen.

Busse statt Züge in Wuppertal: „Dreimal so lange unterwegs“

Ersatzbusse fahren im 10- bis 30-Minuten-Takt zwischen den Städten. Die schnellste Verbindung von Wuppertal nach Köln dauert 1:25 Std., statt der gewohnten 34 Minuten. Umsteigen müssen Fahrgäste in Leverkusen-Mitte, ab da fahren wieder Züge.

Schnellbusse halten nur an wichtigen Knotenpunkten. Die „schnelle“ Verbindung nach Köln mit dem Express-Bus fährt nur von Wuppertal Hbf aus. Von Oberbarmen oder Vohwinkel fährt ein langsamerer Bus, der an allen gewohnten Stationen halt macht und deswegen noch mal deutlich länger brauchen wird.

  • Lies auch: So fahren Bahnen und SEV während der Bahn-Sperrung in Wuppertal

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Diese Wuppertaler Bahnhöfe bekommen ein Glowup

Allein in Wuppertal erneuert die Bahn 31 Kilometer Gleis und 14 Weichen. Außerdem werden vier Bahnhöfe modernisiert:

  • Hauptbahnhof,
  • Vohwinkel,
  • Barmen und
  • Oberbarmen.
Wuppertal HBF Gleis 2
Eine Fahrt von Wuppertal nach Köln kann mit dem RB48-Ersatzbus auch weit über zwei Stunden dauern. © Benedikt Dahlmann

Neue Aufzüge, höhere Bahnsteige für Barrierefreiheit und modernste Anzeigetafeln gehören zum Programm.

Am Hauptbahnhof entsteht außerdem eine neue Verbindung zur Südstadt über Gleis 4/5. Die Brücke von Gleis 1 über alle Gleise wird es dann nicht mehr geben.

Das Verkehrsvolumen ist in den letzten Jahren extrem gestiegen. Dadurch macht sich die überalterte Infrastruktur bemerkbar. Es kommt zu Ausfällen und zu Störungen im System.“

Arno Jäger, Projektleiter DB InfraGO

Außerdem werden die Personenunterführungen erneuert und bekommen ein einheitliches Designkonzept mit Farben aus der regionalen Natur. LED-Beleuchtung und neue Wegeleitung sollen die Orientierung verbessern. In Vohwinkel und Oberbarmen wird außerdem die Eingangshalle erneuert.