Das Wuppertaler Brauhaus ist nicht nur für sein selbstgebrautes Bier bekannt, sondern auch für seine spannende Geschichte. Hier sind drei Fakten übers Brauhaus:
1. Das heutige Wuppertaler Brauhaus war eines der ersten Hallenbäder Deutschlands
Das heutige Wuppertaler Brauhaus begann seine Geschichte als „Barmer Stadtbad“. Eröffnet im Jahr 1882, war es eines der ersten Hallenbäder in Deutschland und eine echte Innovation in einer Zeit, in der Badezimmer in Privathäusern noch eine Seltenheit waren. Das Stadtbad diente damals primär der Körperpflege und führte so zu einer bedeutenden Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in Barmen.
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2. Männer und Frauen schwammen getrennt
Strenge Moralvorstellungen prägten die Einrichtung des Stadtbads: Es gab getrennte Schwimmbereiche für Damen und Herren. Das Frauenbecken befand sich an der Stelle, wo heute der Eingang des Brauhauses ist. Dieser Ort wird von den Mitarbeitern auch immer noch „Damenbad“ genannt. Das zentrale Becken in der Mitte des Brauhauses war den Männern vorbehalten. Heute kommen hier alle Menschen zusammen – das ehemalige Männerbecken ist das Herzstück des Brauhauses und der Mittelpunkt jeder Party.

3. Erst seit knapp 30 Jahren ein Brauhaus
Nach über 100 Jahren Betrieb wurde das Hallenbad 1993 stillgelegt, weil es sich finanziell nicht mehr lohnte. Doch vergessen wurde der Ort nicht: 1997 eröffnete hier das Wuppertaler Brauhaus, das schnell Kultstatus erreichte.
Heute wird das Brauhaus-Bier zwar in einer anderen Brauerei im Umland von Wuppertal hergestellt, die großen, silbernen Fässer im Brauhaus bewahren das Bier allerdings immer noch auf. Bis zu 46.000 Liter Bier passen hier rein – ganz sicher genug also, für jede Feier!

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