Am Standort der Helene-Stöcker-Förderschule an der Eichenstraße 59 in Wuppertal-Barmen stehen schon die Umzugskartons bereit. Nach den Herbstferien räumen die Schüler an diesem Standort ihre Klassenzimmer und machen Platz für ein großes Bauprojekt: eine neue inklusive Ganztagsgrundschule für 200 Kinder.
Kurz und knapp erklärt💡
📦 Die Helene-Stöcker-Förderschule zieht nach den Herbstferien von der Eichenstraße in die Bartholomäusstraße.
💵 Die Stadt hat das Gebäude dort für 11,5 Millionen Euro saniert.
📍Damit liegt sie künftig in der Nähe des zweiten Standorts an der Lentzestraße.
🚧 Am alten Standort entsteht eine neue Grundschule. Der Umbau kostet (inklusive Ausstattung) rund 24,5 Millionen Euro.
Altes Schulgebäude an der Eichenstraße in Wuppertal wird umgebaut
Ab Oktober 2025 sollen die Bagger an der Eichenstraße rollen. Denn bevor die neue Grundschule am Rott einzieht, soll das alte Schulgebäude aufgewertet und umgebaut werden. Das besteht aktuell noch aus
- einem Altbau mit Toilettengebäude (1870),
- einer Turnhalle (1920) und
- zwei Leichtbauten (1969 + 1999) mit sieben Klassenräumen.
Die Leichtbauten und die Turnhalle werden nach Angaben des Gebäudemanagements der Stadt abgerissen. Der historische Altbau bleibt demnach stehen und wird saniert.
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Grünes Klassenzimmer in neuer Grundschule in Wuppertal
Große Pläne für den Altbau und ein Herzstück: Im Altbau soll demnächst der komplette Verwaltungsbereich sein (Sekretariat, Schulleitungsbüro, Lehrerzimmer etc.). Herzstück wird ein zweigeschossiger Neubau mit Aula, Mensa und Turnhalle. Das Obergeschoss bekommt acht Klassenräume in flexiblen „Lernclustern“ – moderne Lernformen für die inklusive Grundschule.
Die Besonderheiten:
- ein „grünes Klassenzimmer“ auf dem Dach als Lern- und Erholungsraum,
- eine Photovoltaikanlage ,
- ein komplett neu gestalteter Pausenhof mit Erlebnispfad.
Wann die Arbeiten abgeschlossen sein sollen: Die neue Grundschule soll ab dem Schuljahr 2029/30 fertig sein.
Kosten für den Umbau inklusive schulischer Ausstattung: 24,45 Millionen Euro.

Die Helene-Stöcker-Förderschule zieht in saniertes Gebäude
Einige Kilometer entfernt ist der neue zweite Standort für die Helene-Stöcker-Förderschule schon fertig. Nach den Herbstferien sollen die Schüler der 8. bis 10. Klasse in der Bartholomäusstraße 70 unterrichtet werden, heißt es auf der Webseite der Stadt. Die hat das Gebäude in den vergangenen Monaten für 11,5 Millionen Euro saniert und erweitert.
Umzug kommt später als gehofft: Eigentlich war der Umzug schon in den Ferien geplant. Nach Angaben der Stadt musste die Planung aber etwas nach hinten verschoben werden – wegen eines Wechsels der Planungsbüros und Schwierigkeiten in den Lieferketten.
Nähe zum zweiten Standort der Helene-Stöcker-Förderschule: Der neue Standort liegt nur wenige Gehminuten von der Lentzestraße entfernt, wo künftig alle Klassen 1 bis 7 der Helene-Stöcker-Schule unterrichtet werden.
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Zwei moderne Schulstandorte entstehen in Wuppertal
Anke Heinemann, zuständige Mitarbeiterin im Objektmanagement des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal (GMW), sagt: Für den Stadtteil Wichlinghausen ist der Umzug
- „eine erhebliche Aufwertung und Belebung. Und der Schule wird damit eine langfristige Perspektive in modernisierten und ertüchtigten Räumen geboten.“
Die Förderschule ist in Zukunft nicht mehr auf Barmen und Wichlinghausen verteilt – und bekommt modernste Ausstattung. Das Quartier Rott erhält eine zukunftsweisende Grundschule mit inklusivem Konzept.
Unsere Quellen
- Presseamt, Stadt Wuppertal
- „Eichenstraße 59 – Grundschule mit Einfachturnhalle. Umbau und Erweiterung“ Gebäudemanagement Stadt Wuppertal.
- „Bartholomäusstraße 70 – Helene-Stöcker-Schule. Gesamtsanierung für die Förderschule“. Gebäudemanagement Stadt Wuppertal.
- „Durchführungsbeschluss: Neubau der Offenen Ganztagsgrundschule Eichenstr. 59 mit Einfachturnhalle“, Ratsinformationssystem der Stadt Wuppertal
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