Bei Elternpflegschaftsabenden - nicht nur im Sauerland - gibt es immer diesen einen Moment: Die Blicke wandern zu Boden, plötzlich wird hoch konzentriert in Taschen gesucht, und manche halten die Luft an. Dazu sitzen natürlich alle auf viel zu kleinen Stühlen – was die Situation weder bequemer noch entspannter macht. Ganz wie früher, wenn der Lehrer die Lateinvokabeln abfragte oder jemanden suchte, der eine Gleichung an der Tafel lösen sollte. Bloß keine falsche Bewegung!
Und dann bewegt sich eine und sagt: „Ich kann noch ein Jahr den Vorsitz machen.“
Was folgt, ist kollektives Aufatmen. Einstimmige Annahme. Ein Wahlergebnis, von dem viele Politiker nur träumen können – und das ganz ohne Wahlkampf.
Lesen Sie auch
- Wirtschaft: Statt Baumarkt von OBI: Neues Einkaufszentrum am Ortseingang von Freienohl
- Neueröffnung: Das gab es noch nie: Diese Gastro-Neueröffnung ist in Meschede geplant
- Verkehr: Neuer Großraumparkplatz in Meschede: Zufahrt umstritten, Anwohner besorgt
Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die sich freiwillig melden und sich um die kleinen und großen Dinge rund um das Schuljahr kümmern. Sie besorgen Geschenke, organisieren Abschlüsse, geben Informationen weiter und sind zur Stelle, wenn irgendwo Unterstützung gebraucht wird. Danke für eure Zeit!


