Im Alter von 84 Jahren verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit ein Mann, der nicht nur seinem Heimatdorf Hillmicke, sondern der gesamten Gemeinde Wenden seinen Stempel aufgedrückt und Spuren hinterlassen hat. Gerd Müller, eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, war 35 Jahre lang für die CDU im Gemeinderat, zehn Jahre lang stellv. Bürgermeister, leitete 28 Jahre lang den Ortsverband seiner Partei und war auch im Vereinsleben seiner Heimat eine Größe. Sage und schreibe 38 Jahre lang war er Vorsitzender des Vereins „Sauerland-Theater Hillmicke“ und dort zunächst als Darsteller auch in Hauptrollen, später viele Jahre als Regisseur tätig. Und die St.-Antonius-Schützenbruderschaft, deren Schützenkönig Müller 1969 war, ernannte ihren späteren 1. Brudermeister (Vorsitzenden) aufgrund seiner Verdienste und seines langjährigen Einsatzes für das Schützenwesen zum Ehrenoberst. Seine Heimatgemeinde würdigte Müllers langjährigen kommunalpolitischen Einsatz, indem sie ihm den Ehrenring verlieh. Zudem durfte er den Titel „Ehrenratsherr“ führen. Er wird im engsten Familienkreis auf dem Friedhof seines Heimatdorfs beigesetzt.

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