Erst vor wenigen Tagen habe ich mit jemandem darüber gesprochen: Viele Hagener kaufen nicht mehr in Hagen ein. Der Tenor: „Es gibt doch kaum noch was.“ Sie weichen aus – auf andere Städte. Dortmund, Bochum, Oberhausen. Und Hagen guckt in die Röhre. Ein Teufelskreis. Weniger Kundschaft bedeutet weniger Läden, weniger Läden weniger Kundschaft.

Der traurige Ist-Zustand: Viele Ladenlokale stehen leer. Die Fußgängerzone könnte eine Aufwertung und neue inhabergeführte Geschäfte dringend vertragen. Wie also soll die Zukunft der Hagener Innenstadt aussehen? Das möchte nun auch die Stadt Hagen von ihren Bürgern wissen – und hat dazu eine Onlinebeteiligung ins Leben gerufen (hagen.de/stadterneuerung). Einen Plakat-Aufruf dazu habe ich jetzt in der Galerie entdeckt.

Die Stadt möchte Feedback – und sucht nach Ideen für die Fußgängerzone oder für neues Grün. Bis zum 4. Oktober ist noch Zeit, seine Stimme dort abzugeben. Und wer möchte, dass sich etwas verändert, der sollte sich auch beteiligen. Es geht um Aufenthaltsqualität, Einzelhandel, Gastronomie, Sicherheit und Sauberkeit, Kultur, Freizeit, Natur. Man kann dort auch bereits eingetragene Ideen einsehen und unterstützen. Jede Idee zählt.

Ich bin gespannt, was sich daraus ergibt.