Seit Donnerstag sind zudem zahlreiche Erstklässlerinnen und Erstklässler auf ihrem neuen Schulweg in Hagen unterwegs. „Gerade jüngere Kinder können Geschwindigkeiten und Entfernungen noch nicht zuverlässig einschätzen und Gefahren im Straßenverkehr häufig erst spät erkennen. Aufgrund ihrer Körpergröße werden sie zudem von anderen Verkehrsteilnehmenden leichter übersehen“, erklärt die Hagener Polizei.
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Für Autofahrerinnen und Autofahrer gelte daher: Im Bereich von Schulen, Kindergärten und Wohngebieten sollte besonders aufmerksam und langsam gefahren werden. „Beachten Sie Halt- und Parkverbote im Umfeld von Schulen und halten Sie insbesondere Kreuzungsbereiche, Gehwege und Feuerwehrzufahrten frei“, betont die Polizei.
Fünf Tipps der Polizei für einen sicheren Schulweg
Für Eltern gelte das gleichermaßen: Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringt, sollte es nur an einer geeigneten und sicheren Stelle sowie möglichst auf der Gehwegseite aussteigen lassen. „Vermeiden Sie unnötigen Verkehr unmittelbar vor den Schulen und nutzen Sie, sofern vorhanden, ausgewiesene Hol- und Bringzonen.“ Weitere Tipps:
1. Besprechen und üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg und mögliche Gefahrenstellen. Wählen Sie nicht unbedingt den kürzesten, sondern den sichersten Weg.
2. Straßen sollten möglichst an Ampeln, Zebrastreifen oder anderen übersichtlichen Stellen überquert werden. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es nicht unvermittelt zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Straße treten sollte.

3. Seien Sie selbst Vorbild und halten Sie sich an Verkehrsregeln. Wenn sich die Fahrt mit dem Auto nicht vermeiden lässt, halten Sie möglichst nicht unmittelbar vor dem Schultor. Lassen Sie Ihr Kind die letzten Meter zu Fuß zurücklegen.
4. Achten Sie bei Fahrten im Auto darauf, dass Ihr Kind ordnungsgemäß und entsprechend Alter und Größe gesichert ist.
5. Sorgen Sie insbesondere in der dunkleren Jahreszeit für eine gute Sichtbarkeit, beispielsweise durch helle Kleidung und reflektierende Elemente.




