Die St.-Jacobus-Schule in Breckerfeld hat einen weiteren Schritt für den Ausbau ihrer digitalen Bildung besiegelt: Schulleiter Dirk Bollwahn, Schulsozialarbeiterin Pascalina Tophoven, Andrea Bock-Dombrowski (Institutsleiterin von Veex) und Junia Dröge (pädagogisches Team Veex) unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung „Schule und Medienzentrum“, erklärt die Schule in einer Mitteilung.

Die Zusammenarbeit, die bereits seit vielen Jahren gewachsen sei und sich in der schulischen Praxis bewährt habe, werde weiter gestärkt. „Die St. Jacobus-Schule Breckerfeld setzt sich seit Langem dafür ein, junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich und gesellschaftlich zu stärken. Digitale Bildung ist dabei ein zentraler Bestandteil moderner Schulentwicklung“, erklärt die Schule zum Hintergrund.

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Kinder und Jugendliche würden sich heute selbstverständlich in digitalen Räumen bewegen, kommunizieren, sich informieren, lernen, spielen und Beziehungen knüpfen. Gleichzeitig begegneten sie dort Herausforderungen, die pädagogische Begleitung, Orientierung und kritisches Reflexionsvermögen erforderten. „Die Kooperation mit Veex knüpft genau hier an. In gemeinsamen Bildungsangeboten werden aktuelle Themen der digitalen Lebenswelt aufgegriffen, darunter Cybermobbing, Sexting, Cybergrooming, Fake News sowie der zunehmend relevante Bereich sogenannter Companion AI“, so die Schule. Dabei handele es sich um KI-Systeme, die als digitale Begleiter, Freunde, therapeutische Gesprächspartner oder sogar romantische Bezugspersonen genutzt werden könnten.

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Chancen und Risiken kennenlernen

Es sei wichtig, dass junge Menschen lernten, Chancen und Risiken solcher Technologien einzuordnen. „Digitale Bildung bedeutet heute weit mehr als technische Anwendungskompetenz. Es geht darum, Kinder und Jugendliche zu befähigen, digitale Angebote selbstbestimmt, reflektiert und verantwortungsvoll zu nutzen“, so Andrea Bock-Dombrowski von Veex. „Dafür braucht es Räume, in denen Fragen gestellt, Unsicherheiten besprochen und Kompetenzen praktisch erprobt werden können.“ Auch für die Schule sei die Bildungspartnerschaft ein wichtiger Baustein ihrer pädagogischen Arbeit. Durch die Kooperation entstünden verbindliche Strukturen und konkrete Bildungsangebote.

Durch diese Angebote sollen die jungen Menschen lernen, Informationen zu prüfen, digitale Kommunikation verantwortungsvoll zu gestalten, Manipulation und rechtliche Konsequenzen zu erkennen und eigene Positionen zu entwickeln. Gleichzeitig sollen Lehrkräfte und Eltern einbezogen werden.

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