Im Vorfeld der Kommunalwahl haben wir unsere Community im Rahmen des WAZ-Stadtchecks gefragt, wie sie Dortmund bewertet. Dabei fällt auf: Viele Bürgerinnen und Bürger sind unzufrieden, unter anderem mit der Parkplatzsituation und dem öffentlichen Nahverkehr in der Stadt. So würden vor allem in den äußeren Stadtteilen die Busse am Wochenende und Abends nur sporadisch fahren. U-Bahnen als schnelle Verbindung in die Innenstadt gibt es nicht in jedem Stadtteil.

Auch interessant

Aber nicht nur der öffentliche Nahverkehr ist ein Diskussionsthema in Dortmund. Auch die Parkplatzsituation, vor allem in den Stadtbezirken Innenstadt-West und Innenstadt-Ost, wird immer wieder kritisiert. Viertel wie das Kreuzviertel sind mittlerweile stadtweit bekannt dafür, dass Anwohner dort meist keinen Parkplatz vor der eigenen Haustür findet. An BVB-Heimspieltagen spitzt sich das noch weiter zu.

Auch interessant

Wir haben die Dortmunder OB-Kandidaten deshalb gefragt:

Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?

Geantwortet haben alle Kandidatinnen und Kandidaten – bis auf Özkan Arikan (Bündnis für Vielfalt und Toleranz). Die zentralen Aussagen findest du hier zum Durchklicken in unserer Fotostrecke – weiter unten folgen die Antworten in alphabetischer Reihenfolge und in voller Länge. Wir hatten eine Begrenzung von 300 Zeichen pro Antwort mitgegeben, damit die OB-Kandidaten auf den Punkt kommen müssen. Über 300 Zeichen hinaus haben wir gekürzt.

Die Dortmunder OB-Kandidaten über ihre Verkehrspolitik

Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Diese Frage haben wir allen zwölf Kandidatinnen und Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl in Dortmund gestellt – elf haben geantwortet.© Funke Medien NRW | Visualisierung: Catharina Buchholz
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis
Interviews Kommunalwahl OB-Kandidaten Dortmund
Wir befinden uns im Jahr 2030: Was hat sich unter Ihnen als OB für Verkehrsteilnehmer:innen in Dortmund verändert?© Funke Medien NRW | WochenDOsis

Michael Badura (Tierschutzpartei)

„Dortmund ist ruhiger, grüner und sicherer! Ich habe die Mobilitätswende entschlossen umgesetzt, nicht gegen das Auto, sondern als Gewinn an Lebensqualität für alle. ÖPNV als Rückgrat, mit ausgebautem Netz und günstigen Tickets. Radfahren ist durch ein sicheres Wegenetz die schnellste Art, sich in der Innenstadt zu bewegen. Das Zentrum ist attraktiv...“

Martin Cremer (Einzelbewerber)

„2030 sind Straßen sicherer, Schlaglöcher seltener. Die Mobilitätswende ist noch nicht abgeschlossen, aber vorangebracht: mehr Radwege, Ladepunkte für E-Mobilität, besser getakteter ÖPNV und ein intelligentes City-Konzept mit Quartiersgaragen, autofreien Zonen und hoher Aufenthaltsqualität.“

+++ WochenDOsis: Jetzt anmelden für den Newsletter! +++
Deine wöchentliche Portion Dortmund

Heinrich Garbe (AfD)

„Eine ganze Menge. Der ÖPNV wurde ausgebaut, der PKW ist wieder ein gleichberechtigtes Verkehrsmittel. Es gibt wieder mehr Parkraum auch für Anwohner. Radarfallen gibt es nur noch an für Menschen gefährlichen Straßenabschnitten. Vorbei die Zeit, als sich die Ruhr Nachrichten dazu verstiegen, Kosenamen für Blitzgeräte von Lesern kreieren zu lassen.“ 

Christian Gebel (Volt)

„Dortmund ist im Jahr 2030 sicher, barrierearm und klimafreundlich mobil. Ein ausgebautes Radwegenetz, ein schneller, erschwinglicher ÖPNV und intelligente Steuerung sorgen für flüssigen Verkehr. Die Innenstadt ist lebenswerter ohne Durchgangsverkehr. Mehr Park als Parken.“

Alexander Kalouti (CDU)

„Der ÖPNV ist sauberer, sicherer und attraktiver geworden, was mehr Nutzer bringt. Dichtere Takte vermeiden Wartezeiten. Sanierungsstaus auf Straßen sind abgebaut, ein Fahrradstraßennetz wurde geschaffen. Überflüssige Tempo-30-Zonen entfielen. Alle Verkehrsarten sind nun besser verzahnt.“ 

Fatma Karacakurtoglu (Die Linke)

„2030 fahren alle sicher, schnell und umweltfreundlich. Der ÖPNV ist ausgebaut, Takte dichter, Buslinien optimiert. Fahrradwege und Radschnellverbindungen sind erweitert. Mobilität für alle, ob zu Fuß, mit Rad, Roller, Bus, Auto oder Gehhilfe, ist möglich.“ 

Michael Kauch (FDP)

„Miteinander der Verkehrsträger statt Feindbild Auto. Schaffung alternativer Parkplätze und Quartiersgaragen, wenn Radwege gebaut werden. Kein flächendeckendes Tempo 30. Stattdessen sichere Geh- und Radwege, attraktiver Ausbau des ÖPNV und mehr Pünktlichkeit. Und das Baustellen-Chaos hat ein Ende.“ 

Katrin Lögering (Grüne)

„Die Stadt hat sich zu einem lebenswerten, grünen Ort mit viel Raum für die Menschen entwickelt. Durch einen gestärkten Umweltverbund: Radschnellwege, ein günstiger, eng getakteter ÖPNV und sichere Schulwege. Dortmund ist klimafreundlicher, leiser und lebenswerter – mit GRÜNER Verkehrswende. Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer*innen...“

>>> Wir wollen uns mit euch austauschen! Du willst dabei sein? Dann schreib unserer Redaktion persönlich bei WhatsApp – wir antworten garantiert. Ganz wichtig: Es werden keine Nachrichten ohne dein Einverständnis veröffentlicht.

Marc Ossau (Freie Wähler)

„2025: Radfahrer gegen Auto gegen ÖPNV gegen Fußgänger gegen etc. 2030: Dortmunder_Innen wägen ab: heute ÖPNV, morgen das Rad und übermorgen das Auto. Keine halbherzigen Pseudo-Konzepte. Ein ernsthaftes Service-Angebot im ÖPNV steigert die Zahl der Nutzer und geht durchaus nicht zu Lasten der Wirtschaftlichkeit.“

Olaf Schlösser (Die Partei)

„Im Jahr 2030 hat Dortmund unter meiner Führung die ultimative Verkehrswende vollzogen: Wir haben die Seilbahn gebaut – sie verbindet nun Westfalenhalle, U-Turm und Phoenix-See. Sie ist unser Wahrzeichen: teuer, langsam, aber von weitem hübsch anzusehen. Autos sind in der Innenstadt Geschichte. Stattdessen gibt es jetzt Lastenräder im Dauerstau vor...“

Thomas Westphal (SPD)

„Es werden mehr und vollmoderne Stadtbahnen in mehr Stadtbezirke fahren. Die Straßen sind in einem guten Zustand, es gibt genügend Parkplätze. Kinder können auf den ‚Velorouten‘ sicher mit dem Fahrrad zur modernen Schule fahren.“