• Auch in der Nacht zu Donnerstag lief der Löscheinsatz beim Waldbrand an der deutsch-niederländischen Grenze weiter.
  • Nach wie vor brennt es an mehreren Stellen, teilt die Feuerwehr mit.
  • Die Flammen hatten sich seit Montagabend (3.8.) über die Baumkronen rasant ausgebreitet: von 21 Hektar auf rund 100 Hektar am Dienstagmorgen.
  • Der Campingplatz bleibt weiterhin geschlossen.
  • Hier gibt es aktuelle Infos im Newsblog.

Der Rauch war am Dienstag (4. August) schon von weitem zu sehen: Im Osten der Niederlande ist am Montag (3. August) in einem Waldgebiet unweit der deutschen Grenze bei Venray ein großer Brand ausgebrochen. Am Mittwoch hat die Feuerwehr die Flammen aber weitgehend unter Kontrolle.

Rund 100 Hektar des Naturgebiets Boschhuizerbergen bei der Ortschaft Oostrum standen am Dienstag in Flammen. Feuerwehrleute aus dem ganzen Land unterstützten die Feuerwehr aus Limburg, um das Feuer einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten. Am Dienstagabend waren die Flammen größtenteils eingedämmt. Am Mittwoch konnten die Einsatzkräfte dann weiter vordringen.

Feuer in den Niederlanden: Rauchgeruch bis in den Kreis Kleve

Das Feuer in dem niederländischen Naturgebiet De Rosmolen nahe der deutschen Grenze war am Montag aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen. Durch Wind und anhaltend hohe Temperaturen konnten sich die Flammen schnell über die Baumkronen ausbreiten. Auch in der Nacht hatten Hunderte Feuerwehrleute das Feuer bekämpft. Der Zugverkehr zwischen Boxmeer und Venray in den Niederlanden wurde zunächst stillgelegt.

Der Rauchgeruch war bis über die Grenze in den Kreis Kleve zu riechen. Die Bevölkerung wurde über die Nina-Warnapp gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Es habe mehrere besorgte Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern gegeben. Auf NRW-Seite kam es aber zu keinem Brandereignis.

Am späten Mittwochabend entspannte sich die Lage zusehends. Die Alarmstufe wurde auf „0“ gesenkt. Doch auch in der Nacht zu Donnerstag liefen weiter Löscharbeiten, weil es noch immer einzelne Brandherde gibt, wie die Feuerwehr mitteilte.

(mit dpa)