Der „plötzlich aufgetretene Schaden“ an einer A45-Brücke an der Sauerlandlinie ist behoben. Das teilte die zuständige Autobahn-GmbH am Freitagmorgen mit.

Die Reparaturarbeiten an einer Übergangskonstruktion der A45-Talbrücke Sichter bei Meinerzhagen (Märkischer Kreis) seien abgeschlossen. Die Sperrung der ersten Fahrspur zwischen Lüdenscheid-Süd und Meinerzhagen sei aufgehoben worden. Dem Verkehr stünden wieder zwei Fahrspuren in Fahrtrichtung Frankfurt zur Verfügung.

Am Dienstag hatte die Autobahn-GmbH mitgeteilt, dass ein „plötzlich aufgetretener Schaden“ an der Übergangskonstruktion der Talbrücke Sichter repariert werden müsse und es zu einer Teilsperrung in Fahrtrichtung Frankfurt komme. Angesichts der hohen Verkehrsbelastung in diesem Abschnitt sei mit Stau zu rechnen. „Eine Dauer der Spursperrung kann derzeit nicht genannt werden“, erklärte die Autobahn-GmbH zunächst am Dienstag.

Am Mittwoch folgte ein Update, mit dem die Behörde Entwarnung gab.

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Eine beauftragte Fachfirma habe den Schaden begutachtet und werde noch am Mittwoch mit den Reparaturarbeiten an der Übergangskonstruktion beginnen. Eine Lamelle sei gebrochen, ein Teil der Unterkonstruktion müsse ausgetauscht werden. Während der Reparaturarbeiten stehe dem Verkehr weiterhin nur eine Fahrspur zur Verfügung. „Im Laufe des Freitags (15.5.) sollen die Arbeiten abgeschlossen werden“, teilte die Autobahn-GmbH mit. Diese Arbeiten wurden nun offensichtlich planmäßig beendet.

Brückenübergänge gleichen die Längenänderungen der Bauwerke aus, die bei Temperaturschwankungen entstehen. Diese Stahlkonstruktionen seien hohen Belastungen ausgesetzt und müssten regelmäßig repariert oder auch ersetzt werden, hatte die Autobahn-GmbH erklärt.

Wenige Kilometer von Meinerzhagen entfernt war erst im Dezember des vergangenen Jahres die Vollsperrung der A45 bei Lüdenscheid mit der Verkehrsfreigabe der neuen Rahmedetalbrücke aufgehoben worden. Weiter nördlich steht die Talbrücke Brunsbecke, sie ist das neue Sorgenkind. Das Bauwerk an der A45 bei Hagen muss neugebaut werden, die Arbeiten ruhen allerdings seit Jahren und auf unbestimmte Zeit. Die Brunsbecke gilt als Schwesterbrücke der 2021 wegen Einsturzgefahr abrupt gesperrten Rahmedetalbrücke. Um die Brunsbecke zu sichern, hat die Autobahn-GmbH mehrere Maßnahmen ergriffen. Unter anderem ist sie für Schwerlasttransporte (mehr als 44 Tonnen) gesperrt. Auch gelten für Lkw ein Tempolimit von 60 km/h, ein Überholverbot und ein Abstandsgebot von 50 Metern.