Nach einem versuchten Fahrraddiebstahl ist ein Verdächtiger am Montagnachmittag auf das Dach eines Solinger Autohauses geflohen. Der 35-Jährige befand sich laut der Polizei Wuppertal in einem psychischen Ausnahmezustand und weigerte sich, wieder von dem Dach herunterzuklettern. Er verharrte dort die ganze Nacht bei leichtem Schneefall und eisigen Temperaturen. Der Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr dauerte über 20 Stunden.
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Weder die Polizei noch die Familienangehörigen des Mannes konnten ihn dazu bewegen, das Flachdach wieder zu verlassen. Nach Angaben der Polizei war es wegen der großen Schneemenge für die Einsatzkräfte zu gefährlich, das Dach selbst zu betreten – es hätte an verschiedenen Stellen einstürzen können. Mit Hilfe von Spezialkräften der Polizei wurde der Mann erst am Dienstagmorgen gegen 10:30 Uhr von dem Dach heruntergeholt. Bis auf eine leichte Unterkühlung blieb er unverletzt, so die Polizei Wuppertal.
Der Tatverdächtige war polizeilich bereits bekannt, teilen die Behörden mit. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo eine weitere psychologische Untersuchung geplant sei. (red)


