In den vergangenen Wochen kam es an den Kontrollstellen im Düsseldorfer Flughafen wieder zu langen Wartezeiten. Der Grund: Auf Weisung der Bundespolizei werden derzeit laut Airport „ergänzende Anforderungen in der Fluggast- und Handgepäckkontrolle umgesetzt“. Und weil am Freitag (10. Oktober) die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen starten, dürften sich in der Abflughalle und an den Sicherheitskontrollen in den kommenden zwei Wochen oftmals lange Schlagen bilden.
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Denn immerhin rechnet der Airport in den Herbstferien mit rund 1,3 Millionen Passagieren, die von Düsseldorf aus in den Urlaub starten werden. Am kommenden Sonntag (12. Oktober) zeichnet sich mit mehr als 86.000 Fluggästen der passagierstärkste Tag des Jahres ab. Damit Reisende ihren Urlaub relativ stressfrei antreten können, hat die Bundespolizei nun einige Hinweise und Tipps herausgegeben.
Reisende sollten Dokumente auf Gültigkeit überprüfen
So empfiehlt die Bundespolizei allen Reisenden, vor dem Start in den Urlaub alle notwendigen Reisedokumente wie Reisepass oder Personalausweis oder andere für die Rückkehr nach Deutschland erforderlichen Dokumente auf Gültigkeit zu überprüfen. Die Bundespolizei verweist darauf, dass jede Person einen eigenen Ausweis benötigt. Zudem weist die Behörde darauf hin, dass Kinderreisepässe seit dem 1. Januar 2024 nicht mehr verlängert werden. Zudem gilt weiterhin: Bei Reisen innerhalb der Europäischen Union reicht der Personalausweis aus, bei Reisen außerhalb der EU wird ein Reisepass benötigt.
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Weil vor allem zum Ferienstart mit einem hohen Andrang am Flughafen zu rechnen ist, empfiehlt die Bundespolizei außerdem allen Fluggästen, frühzeitig zum Airport zu kommen. Passagiere sollten sich zudem im Vorfeld über die Situation am Flughafen sowie die Öffnungszeiten der Check-In-Schalter informieren. Auskunft darüber erhalten alle Reisenden entweder über die Homepage des Flughafenbetreibers oder auf den Internetseiten der jeweiligen Fluggesellschaften, so die Bundespolizei weiter.
Ein weiterer Hinweis: Passagiere sollten sich unmittelbar nach dem Check-in zur Luftsicherheitskontrolle begeben und dort ihre Ausweisdokumente und ihre Bordkarte bereit halten, um unnötige Warteschlangen zu verhindern.
Bundespolizei verweist auf Regeln bei den Sicherheitskontrollen
Zudem verweist die Bundespolizei auf die Regeln bei der Luftsicherheitskontrolle. So darf maximal ein Handgepäckstück mit zur Kontrolle gebracht werden. Ein weiteres Gepäckstück muss zuvor beim Check-in der jeweiligen Airline aufgegeben werden. Nach wie vor gilt außerdem, dass „die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck auf Behältnisse mit jeweils maximal 100 Milliliter in einem transparenten, wiederverschließbaren Beutel mit einem Volumen von maximal einem Liter beschränkt“ ist, wie die Bundespolizei mitteilte. Als Ausnahmen gelten hierbei nachweispflichtige Medikamente oder Babynahrung.
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Bei der Sicherheitskontrolle müssen die Beutel mit den Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Smartphones und Tablets aus dem Handgepäck genommen und in eine Gepäckwanne gelegt werden. Um Zeit zu sparen, sollten Passagiere vor der Kontrolle am Sicherheitsscanner außerdem ihre Jacke ausziehen, Kopfbedeckungen abnehmen und Hosen- sowie Jackentaschen entleeren.


