Zehn junge Menschen haben ihre Ausbildung bei der Gebro Herwig Haustechnik GmbH in Arnsberg begonnen. Sieben von ihnen lernen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, zwei Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Sie starteten am 3. August. Am 1. September kam ein angehender Mechatroniker für Kältetechnik dazu und vervollständigte den Jahrgang. Das teilt das Unternehmen mit.
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Kennenlernt haben sich die zehn schon im Juni. Mit einem sogenannten Azubi-Kickoff knüpften sie erste Kontakte im Betrieb und erfuhren, was im Sommer auf sie zukommt. Am 3. August folgte für neun von ihnen der offizielle Start. An diesem Tag ging es nach Unternehmensangaben nicht nur um Formalitäten und die Abläufe im Betrieb, sondern vor allem um einen guten Einstieg in die zukünftige Zusammenarbeit.
Rund 120 Mitarbeitende, zehn Ausbildungsplätze pro Jahr
Gebro Herwig beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 120 Mitarbeitende, 25 davon im Servicebereich. Das Unternehmen bezeichnet sich auf seiner Webseite als regional größtes Ausbildungsunternehmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung. Rund zehn Ausbildungsplätze in verschiedenen Gewerken vergibt der Betrieb demnach jedes Jahr – von der klassischen Lehre bis zum dualen Studium. Geführt wird die Firma von den geschäftsführenden Gesellschaftern Andreas J. Cloer und Stefan Schmidt.

In den nächsten Jahren durchlaufen die Auszubildenden mehrere Bereiche der Gebäudetechnik und arbeiteten von Anfang an praktisch mit. Neben den fachlichen Grundlagen geht es dabei um moderne Technik und die wachsende Vernetzung der Anlagen. Die Anforderungen entwickeln sich stetig weiter, heißt es aus dem Unternehmen: energieeffiziente Gebäudetechnik, Elektrotechnik, Kälte- und Klimatechnik, dazu Digitalisierung und Automatisierung von Gebäuden.
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„Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr insgesamt zehn junge Menschen bei ihrem Start ins Berufsleben begleiten zu dürfen. Eine gute Ausbildung ist für uns eine Investition in die Zukunft – sowohl in die persönliche Entwicklung unserer Auszubildenden als auch in die Zukunft unseres Unternehmens und unserer Branche“, erklärt die Geschäftsführung, bestehend aus Andreas J. Cloer und Stefan Schmidt.

„Gute Fachkräfte sind nicht vom Himmel gefallen“
Deutlicher wird Thomas Reiter, Betriebsleiter und Prokurist. Für ihn sind Auszubildende mehr als künftige Fachkräfte. „Hinter jedem jungen Menschen, egal welcher Nationalität, steckt eine eigene Persönlichkeit, mit Stärken, Ideen und auch Unsicherheiten und Schwächen. Genau da möchten wir ansetzen. Zuhören, unterstützen, Vertrauen geben und Entwicklung möglich machen sowie Perspektiven ermöglichen“, sagt er.
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Gerade beim Fachkräftemangel sei das wichtig. „Gute Fachkräfte sind nicht vom Himmel gefallen, sie brauchen Menschen, die an sie glauben, ihnen etwas zutrauen und Chancen geben, damit sie an ihren Aufgaben wachsen können“, so Reiter. Ausbildung sei für den Betrieb deshalb keine lästige Pflicht: „Vor allem eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.“





