Anfang der Woche haben die Akteure „die Hosen heruntergelassen“, um es mal bildsprachlich zu formulieren. Die alteingesessene Firma RDM - den meisten Arnsbergern noch stets eher als „Feldmühle“ ein Begriff, geht von italienischen in österreichische Hände über. Im Stadtteil löst das die üblichen Vermutungen aus - leider häufig eher negativ: „Der Anfang vom Ende“, hört man.

Die Gewerkschaft hingegen betrachtet die Transaktion - sie muss noch abschließend rechtlich geprüft werden - zunächst einmal „neutral“. Das ist aus meiner Sicht durchaus gerechtfertigt. Die abgebende Reno di Medici-Gruppe scheint zwar derzeit leicht angeschlagen - doch wäre es um das Arnsberger Werk richtig schlecht bestellt, hätte sich wohl kaum ein Käufer gefunden?!

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Das sagt dem Laien der gesunde Menschenverstand - dem Schreiber dieser Zeilen außerdem die zwischen den Zeilen einer Mitteilung der neuen Betreiber zum Erwerb des Werks gesendeten Signale. Die MM Group (Wien) kündigt an, alle Mitarbeiter zu übernehmen.

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Außerdem soll der hinzugewonnene Standort Arnsberg den Österreichern ihre Marktposition in Deutschland sichern helfen. Das sollte den 300 Beschäftigten Mut machen. Ich drücke die Daumen!