Unmittelbar nach dem Juli-Hochwasser 2021 in Sundern gab es eine große Hilfsbereitschaft aus der Region für die Betroffenen aus Sundern. Allein auf den Spendenkonten des Caritasverbands Arnsberg-Sundern sind zweckbezogen für die Hochwasserkatastrophe 464.000 Euro eingegangen. Diese Summe nannte Geschäftsführer Dominik Pieper auf Nachfrage der Redaktion.

„Die komplette Spendensumme wurde ausgezahlt“, sagt er. Demnach habe es 137 Empfänger und Betroffene gegeben, die aus dem Spendentopf unterstützt worden seien. Das Geld sei an Privatleute, aber auch an kommunale und soziale Empfänger oder Träger gegangen.
Die Höhe der Unterstützungsgelder variierte ja nach Schaden und Bedarf der Betroffenen. „Die Auszahlungen hatten eine Spannweite von 200 Euro bis 10.000 Euro“, so Dominik Pieper. Die eingegangenen Spenden seien zu 100 Prozent ausgeschüttet und abgerufen worden. Hilfen des Caritasverbandes habe es aber auch darüber hinaus gegeben. „Die KollegInnen aus der Allgemeinen Sozialberatung haben Betroffene unterstützt, etwa bei allgemeinen Antragstellungen und Behördengängen“, so Pieper. Dazu habe es auch Kleider- und Sachspenden gegeben, die über das lokale Caritas-Netzwerk zielgenau verteilt worden seien.
Kurzfristige Unterstützungen gab es auch durch direkte Spenden von Unternehmen oder auch zum Beispiel vom Lions-Club. Mittel aus den Landes-Hilfsfonds flossen oft erst spät, ebenso wie Versicherungsleistungen. Das Caritas-Spendenkonto wollte bewusst kurzfristig schnelle Hilfe leisten.



