Freitag, 21. November: Die Tiefbauarbeiten für die Erneuerung der Mittelspannungskabel in Echthausen, Stockey und Höllinghofen sind planmäßig angelaufen. Aktuell sind vier Tiefbauunternehmen mit mehreren Baukolonnen im Auftrag von Westnetz im Einsatz, um die Mittelspannungserdkabel parallel an mehreren Standorten zu erneuern. Derzeit finden die Arbeiten in den Bereichen Höhenweg,

Am Sportplatz, entlang der Ruhrstraße und an der Mittelstraße in Richtung des Flugplatzes statt. Die gesamte Kabeltrasse erstreckt sich über rund neun Kilometer. Im Rahmen der Baumaßnahme werden auch mehrere Ortsnetzstationen ausgetauscht. So werden im Bereich des Höhenweges und der Mittelstraße zwei digitale Ortsnetzstationen installiert.

Westnetz hatte nach den technischen Störungen im 10.000-Volt-Mittelspannungsnetz, die Ende Oktober aufgetreten sind und zu einer Versorgungsunterbrechung in Echthausen, Stockey und Höllinghofen geführt haben, entschieden, die gesamte Kabeltrasse zu erneuern. Ausgelöst wurden die Störungen durch komplexe Kabelfehler auf zwei Leitungen im Mittelspannungsnetz. Aufbau einer provisorischen Stromversorgung mit Hilfe von stationären Aggregaten

Da beide Mittelspannungsversorgungsleitungen erneuert werden müssen, hat Westnetz eine provisorische Stromversorgung mit Hilfe von Notstromaggregaten aufgebaut. Anfänglich erfolgte die Stromversorgung über mobile Aggregate. In der letzten Woche wurde die Stromversorgung der rund 1.600 Einwohnerinnen und Einwohner von mobilen auf stationäre Aggregate umgestellt. Insgesamt versorgen während der etwa viermonatigen Bauzeit sieben Aggregate die Orte Echthausen, Stockey und Höllinghofen mit Strom. Diese Stromerzeugungsanlagen sichern die Stromversorgung temporär und werden mit fortschreitendem Ausbau des Kabelnetzes sukzessive wieder zurückgebaut.

Die Aggregate sind als Übergangslösung installiert, um die Stromversorgung nahezu ohne Einschränkungen zu gewährleisten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass aufgrund dieser provisorisch hergestellten Stromversorgung planmäßige Abschaltungen oder Störungen nicht vollständig auszuschließen sind. Im Fall einer Störung ist Westnetz innerhalb von 30 Minuten an der Störungsstelle und kann umgehend erforderliche Wiederversorgungsmaßnahmen einleiten.

Für den Fall, dass ein Aggregat ausfällt, stehen mobile Aggregate in unmittelbarer Nähe bereit. Westnetz hält zudem in allen Regionen einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst vor. Im Fall einer Störung kann immer die Störungshotline der Westnetz unter 0800 4112244 erreicht werden. Westnetz wird alles daransetzen, solche Unterbrechungen möglichst schnell zu beheben.

So auch am Mittwochabend, 19. November, an dem es zu einem Ausfall eines stationären Aggregats aufgrund eines technischen Defekts kam. Betroffen waren die Bereiche Im Osterdorf, Talstraße, Am Ufer und Teile des Höhenweges. Westnetz hat an dem Abend die Versorgung auf ein mobiles Aggregat umgestellt. In der Zwischenzeit wurde das stationäre Aggregat repariert und wieder eingebunden.

Dienstag, 11. November: Westnetz erneuert Mittelspannungskabel in Echthausen. Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Stromversorgung von mobilen auf stationäre Stromaggregate umgestellt .Die Umschaltung findet am Dienstag, 11. November, zwischen 11:00 und 16:00 Uhr statt. Bei jeder Aggregatumschaltung sind aus Sicherheitsgründen kurzzeitige Abschaltungen von etwa einer Stunde notwendig, da die mobilen Notstromaggregate zuerst abgebaut und anschließend die stationären Anlagen angeschlossen werden. Die Arbeiten erfolgen nacheinander an denselben Positionen.

Derzeit sichern sechs mobile Aggregate die Versorgung für rund 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die stationären Anlagen sollen in den kommenden Wochen den Betrieb übernehmen und eine zuverlässigere, dauerhafte Versorgung während der Bauarbeiten gewährleisten. Westnetz weist darauf hin, dass die Abschaltzeiten so kurz wie möglich gehalten werden.

Freitag, 7. November: In Echthausen wird Westnetz, zuständiger Verteilnetzbetreiber für das Stromnetz, die Mittelspannungskabel vollständig erneuern. In den letzten Tagen hatten zwei technische Störungen zu einer Versorgungsunterbrechung geführt. Der Versorger konnte in beiden Fällen die Störung durch Einsatz von Notstromaggregaten beheben. Dann hat man beschlossen, die weiteren punktuellen Reparaturen an den fehlerhaften Kabeln einzustellen und umgehend mit dem Austausch gegen neue, leistungsfähigere Mittelspannungskabel zu beginnen. Auch einige Ortsnetzstationen werden ersetzt.

Die Modernisierung der neun Kilometer langen Leitung beginnt auf der Straße von Echthausen in Richtung Voßwinkel. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich rund vier Monate dauern.

Echthausen wird in dieser Zeit weiterhin über die Aggregate mit Strom versorgt. Die Umschaltung der Versorgung auf das Kabelnetz wird schrittweise entsprechend dem Baufortschritt erfolgen, wodurch die Aggregate sukzessive abgebaut werden.

Der vorübergehende Einsatz der mobilen Stromerzeuger sichere die Stromversorgung, bringe jedoch Einschränkungen für die Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen mit sich. Die Herausforderung in diesem Fall bestünde darin, die Stromaggregate so zu betreiben, dass die verbauten Wärmepumpen einsatzfähig blieben. Das sei wichtig, da die Pumpen neben der Heizung auch die Warmwasserversorgung der betroffenen Haushalte sicherstellten.

Westnetz bittet die Betreiberinnen und Betreiber daher dringend, ihre Photovoltaikanlagen für die Dauer des Einsatzes der Stromaggregate außer Betrieb zu nehmen. Hierzu wird Westnetz die betroffenen Haushalte persönlich informieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens werden am heutigen Freitag und Samstag vor Ort sein und auf die Betreiber von Photovoltaikanlagen zugehen. Das Laden von E-Fahrzeugen ist während der Versorgung über die Stromaggregate möglich, ebenso wir die Nutzung von elektrischen Haushaltsgeräten. Westnetz bittet um Verständnis für diir Einschränkungen in den kommenden Monaten und bedankt sich bei den Anwohnern für ihre Geduld.

4. November: Heute um 04:15 Uhr kam es in Echthausen erneut zu einer Störung. Der technische Dienst von Westnetz war schnell vor Ort und hat umgehend sechs Notstromaggregate wieder in Betrieb genommen. „Alle Anwohnerinnen und Anwohner in Echthausen werden derzeit über die Aggregate mit Strom versorgt. Die angekündigten Baumaßnahmen zur Verstärkung der Stromleitungen in Echthausen starten noch in dieser Woche“, sagt Jasmin Hennecke im Auftrag der Westnetz GmbH. Aktuell sei nur Echthausen betroffen, in Stockey und Höllinghofen seien bislang keine Probleme gemeldet worden.

Freitag, 31. Oktober: Am Freitagnachmittag teilt Westnetz mit, dass die Stromversorgung wieder im normalen Betrieb läuft und die Notstrom-Aggregate abgebaut wurden. Nach fast einer Woche mit Stromausfall, weiteren auftretenden Schäden und Problemen beim Wiederanfahren großer Verbraucher weist der Stromversorger jedoch darauf hin, dass im Mittelspannungsnetz noch Folgearbeiten erforderlich sind.

Stromversorgung
Westnetz versorgt mit Notstromaggregaten.© dpa | Sina Schuldt

Mittwoch, 29 Oktober: „Seit Dienstagnachmittag sind mehrere Ortsnetzstationen wieder in Betrieb und gewährleisten die stabile Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner. Von den ursprünglich acht eingesetzten Notstrom-Aggregaten sind derzeit noch drei im Einsatz“, erklärt Jasmin Hennecke im Auftrag der Westnetz GmbH. Im Laufe des heutigen Mittwochs sollen weitere Infos folgen.

Montag, 27. Oktober, 19 Uhr: Die Stromversorgung in Wickede-Echthausen sowie den Ortsteilen in Voßwinkel wird weiterhin durch den Einsatz der acht Notstromaggregate sichergestellt. „Da die Reparaturarbeiten und intensiven Prüfungen des Mittelspannungsnetzes noch weitere Zeit in Anspruch nehmen werden, bleibt dieses provisorische System vorerst auch für die nächsten Tage bestehen“, erklärt Westnetz-Sprecherin Julia Voß.

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Aufgrund der komplexen Fehlerstruktur müsse die gesamte Leitungstrecke sorgfältig überprüft, repariert und getestet werden, bevor eine sichere und zuverlässige Umschaltung auf das reguläre Stromnetz erfolgen könne. „Hinzu kommt, dass die örtliche Geländesituation die Tiefbauarbeiten an den unterschiedlichen Baustellen erschwert“, sagt sie. 

Zwischen Arnsberg und Wickede ist es zu einem komplizierten Stromausfall gekommen. Das Foto entstand an der Ruhrstraße in Echthausen.
Westnetz ist vor Ort, denn zwischen Arnsberg und Wickede ist es zu einem komplizierten Stromausfall gekommen. Das Foto entstand an der Ruhrstraße in Echthausen.© WP | Anja Jungvogel

Montag, 27. Oktober, 13.05 Uhr: Eine Besichtigung vor Ort ergibt, dass der Kabelschaden des Betreibers Westnetz offenbar doch größer ist als zunächst gedacht. An sieben Stellen muss repariert werden, die Mitarbeiter des Stromversorgers arbeiten unter Hochdruck. In Voßwinkel läuft es offenbar wieder störungsfrei, in Stockey und Höllinghofen geht es nur über Notstrom. Offenbar muss man davon ausgehen, dass die Lage mindestens bis zum Abend so bleibt - ein Kabelschaden habe den nächsten nach sich gezogen, ist zu hören.

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Update, Montag, 9.50 Uhr: Die Stromversorgung in Echthausen und in den Arnsberger Ortsteilen Stockey und Höllinghofen ist weiterhin über die Notstromaggregate gewährleistet. „Dieses provisorische System wird vorerst noch bestehen bleiben. Die Reparaturarbeiten an den beschädigten Mittelspannungskabeln laufen weiter auf Hochtouren. Die Kabel können erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn nach Abschluss der Arbeiten die technischen Überprüfungen und Tests erfolgreich waren.“, erklärt Westnetz-Sprecherin Julia Voß. 

Nächstes Update heute Mittag

Der Energieversorger bittet um Verständnis: „Unsere technischen Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind derzeit voll und ganz auf die Arbeiten konzentriert. Die Wiederherstellung der Versorgungssicherheit hat für uns Priorität. Voraussichtlich werden wir uns heute zur Mittagszeit mit einem weiteren Update melden“, heißt es aus der Westnetz-Zentrale.

Update: Montag, 27. Oktober, 9 Uhr: Es ist bereits der dritte Tag, an dem die Bewohner in Voßwinkels Nachbargemeinde, Echthausen in Wickede an der Ruhr, ohne ihre gewohnte Stromversorgung auskommen müssen. Der Neustart der Leitungen sollte erst gestern Abend gegen 19 Uhr erfolgen, wurde dann laut Westnetz aus Sicherheitsgründen auf den nächsten Tag verschoben.

Die Leitungen seien repariert, doch die Versorgung mit Notstromaggregaten wird fortgesetzt. Die Verbraucher sollen weiterhin auf die Benutzung von Spül- und Waschmaschinen, Trockner und die Aufladung von E-Autos verzichten.

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Update: Sonntag, 19.50 Uhr in Wickede an der Ruhr: Laut Versorger seien die Reparatur-Arbeiten erfolgreich abgeschlossen worden, dennoch möchten die Techniker vor Ort auf „Nummer Sicher“ gehen und lassen die Notstrom-Aggregate bis morgen früh weiterlaufen.

Westnetz-Sprecherin Meike Beckmann versichert: „Die Notstrom-Aggregate laufen stabil. Die betroffenen Haushalte brauchen sich keine Sorgen zu machen.“ Am Montagmorgen, 27. Oktober, soll das Netz wieder problemlos laufen wie vor der Störung. Bis dahin möchte man die Lage beobachten und das Feld noch nicht räumen. Dazu hätte man sich letztendlich entschieden.

Update: Sonntag, 19 Uhr in Wickede an der Ruhr: Die beschädigte Kabelstrecke ist nach Angaben des Netzbetreibers Westnetz repariert worden. Nach Abschluss der Arbeiten will Westnetz, laut Sprecherin Meike Beckmann, die Stromversorgung von den Notaggregaten wieder zurück auf das Kabelnetz umschalten.

„Nach 19 Uhr wollen wir umschalten. Dabei werde es noch einmal zu einem sehr kurzen Stromausfall von voraussichtlich unter einer Minute kommen. Das hat Sicherheitsgründe“, erklärt Beckmann. Im Anschluss an die Umschaltung seien noch Tests erforderlich: „Danach werden wir noch ein bisschen testen müssen.“

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Westnetz bittet die Haushalte, das Stromnetz unmittelbar nach der Umschaltung nicht erneut voll zu belasten. Insbesondere E-Autos sollten vorerst nicht geladen werden. Der Netzbetreiber kündigte an, sich am Sonntagabend wieder zu melden, sobald das Netz wieder uneingeschränkt genutzt werden könne.

Update zur Lage: Sonntag, 15.38 Uhr in Wickede - weiterhin kein Strom aus der Steckdose: Wie Westnetz-Sprecherin Meike Beckmann auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt, herrscht in den betreffenden Ortsteilen von Wickede immer noch Stromausfall: „Die Notstrom-Aggregate laufen sicher und konstant. Wir hoffen, die Störung noch heute Abend gegen 19 Uhr beseitigen können, um nicht mit Aggegaten in die Nacht gehen zu müssen.“

Update zur Lage: Sonntag, 11.51 Uhr in Wickede: In den Wickeder und Arnsberger Ortsteilen Echthausen, Stockey und Höllinghofen ist seit Samstag (26.10.2025) 16:04 Uhr die Stromversorgung unterbrochen. Grund der Störung sind Fehler in den Mittelspannungskabeln, die die zehn betroffenen Ortsnetzstationen mit Strom versorgen. Westnetz-Mitarbeiter arbeiten seit Beginn der Störung rund um die Uhr mit Hochdruck an der Behebung der Störung.

Aufgrund der notwendigen Tiefbauarbeiten und der technischen Komplexität der Reparaturmaßnahmen kann die Stromversorgung voraussichtlich erst im Laufe des Sonntags wiederhergestellt werden. Bis dahin versorgt Westnetz die betroffenen Ortschaften provisorisch mit mehreren Notstromaggregaten. Vier Aggregate sind bereits im Betrieb, weitere folgen im Laufe des Vormittags. Rund 80 Prozent der betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner werden durch die Aggregate bereits provisorisch mit Strom versorgt.

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Wichtiger Hinweis: Um die Stromversorgung mit den Stromaggregaten stabil halten zu können, bittet Westnetz die Anwohnerinnen und Anwohner den Verbrauch auf das Notwendigste zu beschränken und zum Beispiel das Laden von E-Fahrzeugen und die Nutzung von Waschmaschinen und Trocknern möglichst auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Stromausfall in Voßwinkel und Echthausen

Ursprüngliche Meldung: Am Samstagnachmittag, 25. Oktober, kam es in den Dörfern Voßwinkel und insbesondere in Echthausen zu einem mehrstündigen Stromausfall. Kurz nach 16 Uhr meldete der örtliche Netzbetreiber Westnetz einen Ausfall, für den ein beschädigtes Erdkabel als maßgebliche Ursache identifiziert wurde. Als in Voßwinkel das Licht schon wieder brannte, mussten sich die Bewohner im benachbarten Echthausen weiterhin gedulden.

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Fachkräfte der Störungsstelle arbeiteten vor Ort intensiv daran, die Unterbrechung zu beheben. Ein beauftragtes Tiefbau-Unternehmen grub die betroffenen Leitungen aus, damit anschließend der Bereitschaftsdienst des Energieversorgers Reparaturarbeiten am Kabel aufnehmen konnte. Parallel versuchten die Techniker, die Versorgung durch Umschaltung und Umleitung der Leitungen wiederherzustellen.

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In der Folge blieben Gebäude und Straßen in beiden Ortschaften über mehrere Stunden ohne elektrisches Licht. Viele Anwohner suchten gegenseitig Informationen - auf Facebook tauschten sich Bewohner darüber aus, in welchen Bereichen der Strom bereits wieder verfügbar war und wo weiterhin Ausfälle bestanden.

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Westnetz bestätigte, dass die beschädigte Leitung die Ursache für den Ausfall war und dass vor Ort gearbeitet wurde, um die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.