Der September verabschiedet sich aus dem Sauerland mit viel Sonnenschein und fast schon hochsommerlichen Temperaturen. Am Dienstag und Mittwoch werden in den Tälern rund 25 Grad und mehr erreicht. Pünktlich zum Start in den Oktober wird es wolkiger mit etwas Regen, die Temperaturen gehen langsam zurück.

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Zum Tag der Deutschen Einheit am Samstag und darüber hinaus bestimmen wieder überwiegend Hochdruckgebiete unser Wetter. So kann es zwar anfangs noch kurze Regenschauer geben, später zeigt sich dann aber immer mehr die Sonne. Mit dem Start in den Oktober werden die Nebelfelder allerdings zahlreicher und teils lösen sich diese erst ab den Mittagsstunden auf. Nachmittags sind dann aber noch immer Temperaturen um 20 Grad möglich.

Das Wetter auf dem Berg

Die Unterschiede am vergangenen Wochenende hätten rund um Winterberg kaum größer sein können. Am Freitagmorgen war es mit -4,7 Grad an der Ruhrquelle fast schon hochwinterlich kalt und auch am Samstagmorgen wurden nochmals -2 Grad erreicht. Am gleichen Nachmittag war es in Züschen mit 24,8 Grad fast schon hochsommerlich warm. Die letzten beiden Tage des Septembers sind eindeutig in die Kategorie Spätsommer mit hochsommerlichen Allüren einzuordnen. Die Nächte sind zwar frisch, einstellige Temperaturen werden aber nur in einigen Tallagen erreicht. Am Tag klettern die Werte sowohl am Dienstag wie auch am Mittwoch auf rund 22 Grad am Kahlen Asten und etwa 26 oder sogar 27 Grad im Tal. Dazu ist es zwar nicht strahlend sonnig, die Sonne kann sich aber durch hohe Wolkenfelder gut durchsetzen. Im Laufe des Mittwochnachmittags erfolgt dann allerdings eine beginnende Wetteränderung. Die Wolken werden dichter und der Wind frischt zum Abend etwas auf. So beginnt der Oktober am Donnerstag meist mit vielen Wolken und es kann ab und an etwas regnen. Die Temperaturen bleiben mit rund 16 bis 20 Grad für die Jahreszeit noch deutlich zu warm.

Am Freitagmorgen war es mit -4,7 Grad an der Ruhrquelle fast schon hochwinterlich kalt und auch am Samstagmorgen wurden nochmals -2 Grad erreicht. Am gleichen Nachmittag war es in Züschen mit 24,8 Grad fast schon hochsommerlich warm.

Wetter, Julian Pape
Julian Pape, Wetterexperte

Das Wetter für die Medebacher Bucht und Marsberg

Der September geht am Mittwoch zu Ende und schon jetzt muss ein erneut sehr trockener Monat bilanziert werden. Nach dem heißen Hochsommer hatte man in der zweiten Augusthälfte mit einigen Regentagen die Hoffnung, dass sich wieder durchschnittliche Verhältnisse und ausgiebige Niederschlagsmengen einstellen würden. Nun stehen für den September in Medebach wieder einmal nur 23 Liter pro Quadratmeter, deutlich weniger als die Hälfte des Üblichen. Diese Menge verteilt sich gerade einmal auf vier echte Regentage und die Bodenfeuchtigkeit geht bereits seit Monatsmitte wieder in den sehr trockenen Bereich zurück. Das Monatsende wird an dieser Situation nichts mehr ändern, denn Dienstag und Mittwoch zeigen sich freundlich bis sonnig mit Temperaturen von bis zu 27 Grad. Einige hohe Wolkenfelder behindern den sommerlichen Abschluss des Monats kaum, einzig etwas Nebel kann am Morgen an Diemel, Nuhne und Orke wabern. In der Nacht zu Donnerstag zieht aus Westen ein Wolkenband heran und dieses kann tagsüber etwas Regen bringen. Nach aktuellem Stand werden aber auch dies nur wenige Liter sein. Die Temperaturen gehen auf Höchstwerte um 20 Grad zurück.

Das Wetter für den Nordkreis

Mit 46 Litern Regen und einer Mitteltemperatur von knapp 15 Grad wird der September in Scharfenberg zu Ende gehen. In Steinhelle bei Olsberg war es mit 14,2 Grad aufgrund der kälteren Temperaturen in klaren Nächten etwas frischer, die Regenmenge war mit 47 Litern nahezu identisch. Auch im nördlichen Sauerland war der Monat zu trocken und zu warm, die Abweichungen bei den Niederschlägen aber etwas geringer als anderswo in der Region. An den letzten beiden Tagen des Monats kann nun nochmal echtes Sommerfeeling genossen werden. Die Nächte sind zwar frisch, allerdings nicht mehr so kalt wie Ende letzter Woche und am Tag klettern die Werte schnell über 20, zum Nachmittag auch über 25 Grad. Dazu hat die Sonne ab und an mit einigen Wolkenfeldern zu tun, bei einem schwachen bis mäßigen Wind ist der freundliche Eindruck aber eindeutig überwiegend. Ein Tiefdruckgebiet in der Nacht zu Donnerstag hat es schwer den Hochdruck über dem Kontinent abzudrängen, sorgt aber zumindest für einige Wolkenfelder und etwas Regen. Nach aktuellem Stand wird das Niederschlagsgebiet über dem Rothaargebirge im Tagesverlauf immer schwächer und es bleiben nur wenige Tropfen über. Trotz dessen hat es die Sonne eher schwer, die Höchstwerte gehen zurück, bleiben bei rund 17 bis 20 Grad aber noch immer recht warm.

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Trend

Nach dem leichten Regen vom Donnerstag sind auch am Freitag noch ein paar Tropfen möglich. Die Chance, dass sich am Wochenende und damit auch am Tag der deutschen Einheit wieder die Sonne zeigt, ist aber durchaus gegeben. Auch die Temperaturen bleiben mit rund 20 Grad im Spätsommerbereich.

Mehr unter www.wetter-sauerland.de.