Wenn in Bayern im Herbst die Tiere beim Almabtrieb von den Bergweiden zurück ins Tal ziehen, hat auch Rösenbeck seine eigene Tradition: den Eggeabtrieb. Am Samstag, 3. Oktober, findet er zum 30. Mal statt. Das teilt der Dorfgemeinschaftsverein Rösenbeck mit.

Eggeabtrieb
Die Tradition geht auf eine Idee aus dem Allgäu zurück und wird vom Dorfgemeinschaftsverein organisiert.© WP | Markus Löffler

Los geht es um 14 Uhr an der Eggehütte. Von dort zieht der Umzug durchs Dorf zur Schützenhalle – mit geschmückten Tieren, Treckern, historischen Fahrzeugen und Maschinen, Wagen und Fußgruppen. Begleitet wird er von den Musikvereinen aus Bontkirchen und Rösenbeck. Entlang der Strecke zeigen die Gruppen ihre Tiere, Fahrzeuge und Wagen. Der Eggeabtrieb ist laut Verein weit über die Grenzen des Stadtgebiets hinaus bekannt.

Ohne die vielen Aktiven, sei es im Zug oder bei der Organisation im Hintergrund, wäre die Umsetzung des Eggeabtriebs nicht möglich. Dafür an dieser Stelle ein herzlicher Dank!

Norbert Kersting, Vorsitzender

Veranstalter ist wie in den vergangenen Jahren der Dorfgemeinschaftsverein. Norbert Kersting, seit diesem Jahr 1. Vorsitzender, dankt den Beteiligten: „Ohne die vielen Aktiven, sei es im Zug oder bei der Organisation im Hintergrund, wäre die Umsetzung des Eggeabtriebs nicht möglich. Dafür an dieser Stelle ein herzlicher Dank! Nun freuen wir uns auf zahlreiche Gäste und schöne Stunden in der Schützenhalle, um die 30. Ausgabe gemeinsam zu feiern.“

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Kuchenbuffet, Longdrinkbar und Live-Musik in der Schützenhalle

In der Schützenhalle wartet ein Kuchenbuffet. Neben Kaffee gibt es kalte Getränke, für Kinder steht eine Bastelecke bereit. Später öffnet die Longdrinkbar, auch Essen bietet der Verein an. Der Eintritt ist frei. Ab 18 Uhr spielt „Take Ten“ vom Musikverein „Eintracht“ Olsberg – mit Klassikern, aktuellen Hits und Party-Songs. „Freut Euch auf beste Live-Musik, ausgelassene Stimmung und einen Abend, den man so schnell nicht vergisst“, kündigt die Band an.

Die Geschichte des Eggeabtriebs in Rösenbeck

Die Geschichte des Eggeabtriebs begann mit einer Reise ins Allgäu: Von dort brachte Theo Mühlenbein die Idee mit nach Rösenbeck. Gemeinsam mit dem Gemischten Chor, dessen 1. Vorsitzender er damals war, organisierte er 1994 den ersten Eggeabtrieb. Die Anfänge waren überschaubar – einige wenige Gruppen zogen durchs Dorf, begleitet vom Musikverein, auch die Zahl der Zuschauer hielt sich in Grenzen.

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Seit 2015 organisiert der Dorfgemeinschaftsverein Rösenbeck das Fest. In den Jahren 2020 und 2021 fiel es wegen Corona aus.